Pressemitteilungen
von Stadt und Vereinen
Oktober bis Dezember 2001


Wirtschaftsbrief informiert Unternehmen

27.12.2001 - Der neue Wirtschaftsbrief der Stadt Nettetal ist da. Wie gewohnt hat die Stadt interessante Informationen rund um und für die Nettetaler Wirtschaft zusammengestellt. Neben einem Rückblick auf das 19. Wirtschaftsgespräch mit Professor Dr. Georg Milbradt werden auch die Verbindungen zwischen der allgemeinen Wirtschaftslage und der städtischen Haushaltswirtschaft aufgezeigt. Im Firmenporträt wird die Firma Sopra Schwimmbadtechnik vorgestellt. Weitere Themen der aktuellen Ausgabe: Neues Gewand für StadtwerkeVerbund, Auszeichnungen für Anton Thelen und Walter Stiels, Jubiläen und Auszeichnungen Nettetaler Firmen.Der Wirtschaftsbrief kann unter der Telefonnummer 02153 / 898 2301 bei der Stadt angefordert werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


An Gartzmühle wird die Nette umgelegt

21.12.2001
Auch am Haushalt des Netteverbandes gehen die Einsparungen auf Landesebene nicht spurlos vorüber. Ab dem kommenden Jahr erhält der Verband keine Landeszuschüsse mehr für die ökologische Gewässerunterhaltung. "Trotz umsichtiger und wirtschaftlicher Verbandsarbeit müssen wir die Beiträge für die Gewässerunterhaltung um 5 % erhöhen. Diese Erhöhung ist aber immer noch moderat, vor allem wenn man bedenkt, dass hierdurch nur rund 25.000 € mehr eingenommen werden, gleichzeitig jedoch durch den Wegfall des Landeszuschusses 50.000 € im Haushalt fehlen", so Volker Dietl. Der Nachfolger von Berthold Marusczyk betonte, dass weitere Einsparungen durch Einschränkungen bei den Gehölzpflegearbeiten an den Gewässern erreicht werden müssen. "Diese Einschränkungen dürfen aber nicht auf Dauer erfolgen", so Dietl. Außerdem werden im kommenden Jahr verstärkt eigene Mitarbeiter und erstmals ein Mobilbagger bei den Unterhaltungsarbeiten eingesetzt.

Einstimmig genehmigte der Verbandsausschuss unter Vorsitz des Verbandsvorstehers Peter Ottmann am 19. Dezember den Haushalt 2002 des Netteverbandes. Er enthält in seinen Ausgaben und Einnahmen im Verwaltungshaushalt ein Volumen von 830.613 € und im Vermögenshaushalt einen Gesamtbetrag von 750.488 €.

Zwei größere Baumaßnahmen sind im Haushalt des kommenden Jahres vorgesehen:
Im Bereich "Mauswinkel" in Viersen-Boisheim wird die Nette auf einer Länge von etwa 200 Metern umgelegt. Landesmittel hierfür sind bereits bewilligt. Der neue Teilabschnitt schließt an den bereits in diesem Jahr fertig gestellten Abschnitt an und verläuft oberhalb der Ponyfarm. Außerdem plant der Netteverband im kommenden Jahr die Umlegung der Nette und den Neubau des Stauwehrs an der Gartzmühle in Nettetal-Lobberich. Eine Förderung mit Landesmitteln wurde in Aussicht gestellt. Im kommenden Jahr soll auch die Planung für die Entschlammung des Kleinen De Wittsees und der Buchten im Großen De Wittsees weiter voran getrieben werden.

Netteverband

Der Netteverband unterhält die Gewässer rund um die 28,3 km lange Nette. In einem Einzugsgebiet von 165 km² befinden sich 12 Seen mit einer Gesamtfläche von 180 Hektar. Diese werden von der Nette, Renne bzw. dem Königsbach durchflossen. Die Gesamtlänge aller betreuten Gewässer beträgt 200 km. Schwerpunkte des Netteverbandes stellen die Unterhaltung und der naturnahe Ausbau von Gewässern und die Entschlammung der Seen dar. Durch die Entschlammung bleibt die Funktion unserer Seen als riesige Hochwasserrückhaltebecken bei starken Regenfällen erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.netteverband.de.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Rat beschloss Jahresrechnung 2000

20.12.2001 Der Rat der Stadt Nettetal hat in seiner Sitzung am 18. Dezember auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses die Jahresrechnung 2000 beschlossen. Gleichzeitig wurde dem Bürgermeister für das Haushaltsjahr 2000 uneingeschränkte Entlastung erteilt. Der Beschluss mit den Ergebnissen der Jahresrechnung wird im Amtsblatt des Kreises Viersen bekannt gemacht und kann an den bekannten Aushangstellen in der Zeit vom 20. Dezember bis 22. Januar eingesehen werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Dank für "gutes Herz" aus Elk

20.12.2001 Ein elektronisches Dankeschön erreichte den Partnerschaftsverein Elk / Nettetal in den vergangenen Tagen aus Elk. Lange hatte der Partnerschaftsverein überlegt, womit den Menschen in Nettetals polnischer Partnerstadt eine kleine Freude gemacht werden kann. Als im vergangenen Oktober eine Delegation aus Elk in Nettetal zu Gast war, überreichte der Geschäftsführer des Partnerschaftsvereins, Berthold Marusczyk, 1.000 Mark an die Elker Verbindungsperson, Edward Romatowski. Mit dem Geld sollte Romatowski Weihnachtsgeschenke für das Kinderheim in Elk kaufen. Am Tag nach Nikolaus war es dann soweit. Die 53 Kinder des Kinderheimes erlebten einen einmaligen Nikolausabend. Im festlich geschmückten Speisesaal des Kinderheimes waren Kuchen, Pfannkuchen, Bananen, Äpfel, Mandarinen und Schokoladenfiguren für die Kinder vorbereitet. Der Höhepunkt des Abends war der Besuch des Nikolaus, der von zwei Mädchen begleitet in drei großen Säcken Geschenke für die Kinder mitgebracht hatte. Über eine Stunde stellte er Fragen und hat mit den Kindern gesungen, bevor er den überglücklichen Kindern die Geschenke überreichte. Edward Romatowski berichtete dem Partnerschaftsverein per email von einem einmaligen Abend. Im Namen der glücklichen Kinder dankte er allen deutschen Freunden für "das gute Herz".

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Heiligabend wieder mitternächtlicher Gottesdienst in der Alten Kirche

Die Pfarrgemeinde St. Sebastian bietet in diesem Jahr wieder einen mitternächtlichen Gottesdienst in der heiligen Nacht an. (Heiligabend, 24.12.2001, 24.00 Uhr) Es wird sich dabei nicht um eine Christmette handeln sondern um eine priesterlose "Wort-Gottes - Feier zur Weih-Nacht". Zur Leitung dieser Art Gottesdienste sind Gemeindemitglieder besonders vorbereitet worden. Vorbereitet und gestaltet wird der Gottesdienst von den Tonscherben (Chor der Alten Kirche) und dem "neuen Jugendchor". Auf Grund der rückgängigen Priesterzahlen können Mitternachtsgottesdienste vielerorts nicht mehr angeboten werden. Auswärtige Besucher sind daher herzlich willkommen.

Verantwortlich: Ralf Hauertz (Sachausschuss Alte Kirche des Pfarrgemeinderates Lobberich)   Tel.: 2998


Prüfung der Jahresrechnung liegt aus

19.12.2001 Der allgemeine Berichtsband über die Prüfung der Jahresrechnung 2000 kann bei der Stadt Nettetal von allen Einwohnern und Abgabepflichtigen eingesehen werden. In der Zeit vom 2. bis einschließlich 16. Januar liegt der Bericht während der Dienststunden bei der Stadt Nettetal, Zentralbereich Revision, Rathaus Lobberich, Doerkesplatz 11, Zimmer 241 öffentlich aus.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Entwurf der Haushaltssatzung 2002 liegt aus

19.12.2001 Der Entwurf der Haushaltssatzung der Stadt Nettetal für das Haushaltsjahr 2002 liegt mit den dazugehörigen Anlagen in der Zeit vom 28. Dezember bis 9. Januar im Rathaus, Nettetal-Lobberich, Doerkesplatz 11, Zimmer 337/339 während der Dienststunden zur Einsichtnahme öffentlich aus. Gegen den Entwurf der Haushaltssatzung einschließlich Anlagen können von den Einwohnern und Abgabepflichtigen bis zum 18. Januar Einwendungen erhoben werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Neuer Öffnungszeiten im Bürgerservice

17.12.2001

Ab dem 2. Januar gelten für den städtischen Bürgerservice in Nettetal neue Öffnungszeiten. Die Öffnungszeiten wurden an den tatsächlichen Bedarf angepasst und gelten zunächst probeweise für ein Jahr. Sie können das Dienstleistungsangebot und die Öffnungszeiten hier downloaden!

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Ergebnisse des Bezirksligakampfes (Schach)

Im letzten Bezirksligakampf des Jahres war die I. Mannschaft der Schachgemeinschaft Nettetal am vergangenen Sonntag zu Gast beim Verbandsklassenabsteiger SK Meerbusch. Ein ungefährdeter 5 : 3 Sieg bescherte den Seenstädtern einen sicheren Tabellenmittelplatz, obwohl es gleich zu Beginn eine Partieniederlage von Hans Hoedemaeckers nach nur 26 Zügen setzte. Das starke Spitzenbrett der Gastgeber konnte Hubert Gorißen neutralisieren, während Piet Boonen gegen Fischer nach einem Qualitätsgewinn erstmals den Gleichstand im Gesamtresultat herstellte. Der Materialvorteil eines Bauern - bei einer ansonsten recht passiven Stellung - reichte für Marcel Stephan nach 30 Zügen zum sicheren Unentschieden , bevor Karsten Wiemes seinen Kontrahenten Salger am 5. Brett nach einem Figureneinschlag am Königsflügel auf die Verliererstraße schickte.

Nach knapp vier Stunden Gesamtspielzeit erreichte Ersatzspieler Marcus Faahsen im Springerendspiel bei einem Mehrbauern ein sicheres Remis. Johan Jacobs baute die Nettetaler Führung weiter aus; ein Figurengewinn bedeutete für seinen Gegner nach 48 Zügen das Aus. Auf eine Punkteteilung nach über 60 Zügen einigte sich am 7. Brett Gürkan Oler, trotz Stellungsvorteil, da der Mannschaftssieg bereits feststand.

Die übrigen Ergebnisse lauteten:

Tabelle Bezirksliga:

  1. SK Turm Willich-Schiefbahn 15 MP 27,0 BP
  2. SK Turm Brüggen 12 24,0
  3. SV Springer Kranenburg I 10 24,5
  4. Sgem. Nettetal 9 24,0
  5. SK Meerbusch 7 21,0
  6. SC St. Hubert 6 19,0
  7. SK Kevelaer 6 18,0
  8. SV Rheydt II 5 19,0
  9. SK Uedem III 3 16,0
  10. SV Springer Kranenburg II 0 7,5

Quelle: Wolfgang Thieme Tel.: 02153/911526 Wolfg.Thieme@t-online.de


Treffpunkt für Jugendliche eröffnet

17.12.2001

Am Ostufer des Lobbericher Windmühlenbruchs wurde am Wochenende ein neuer Treffpunkt für Jugendliche eröffnet. "LOBBA" heißt die von den Jugendlichen zusammen mit dem städtischen Fachbereich Grünflächen erbaute Hütte. Die Hütte soll ein "informeller Treffpunkt" für die Jugendlichen werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)

RP - Artikel dazu


Nikolaus Blitzturnier der Sgem Nettetal

Im alljährlichen, während der Adventszeit stattfindenden Nikolaus-Blitzturnier der Schachgemeinschaft Nettetal, triumphierten auch dies mal wieder die Spezialisten. Bei nur fünfminütiger Bedenkzeit pro Partie und Spieler kommt es hierbei auf gute Eröffnungskenntnisse, schnelle Auffassungsgabe und blitzartige Zugausführungen an.

Mit einem Punkt Vorsprung siegte Hubert Gorißen (11 Punkte) und erhielt als Belohnung den größten Weckmann. Gorißen wohnt in Köln und vertritt die Nettetaler Farben in der Bezirksliga am zweiten Brett der ersten Seniorenmannschaft. Auf Rang zwei landete der frischgebackene Pokalsieger Heinz Schmalohr (10), vor Hermann-Josef Moonen (9). Es folgten: 4.-5. Juray Pilepic, Bernd Schäfers (je 8); 6.-7. Wolfgang Rothkugel, Karsten Wiemes (je 7,5); 8. Wolfgang Thieme (5), 9.-12. Eckehard Dombrowe, Ellen Schumacher, Werner Rothkugel, Herbert Springer (je 3); 13. Walter Ritter (0).

gez. Wolfgang Thieme Tel.: 02153/911526 Wolfg.Thieme@t-online.de


AST-Preise wurden auf Euro umgestellt

14.12.2001 Zum 1. Januar werden auch die Tarife für das Anruf-Sammel-Taxi (AST) der Stadt Nettetal umgestellt. Für die Fahrt im Bereich von maximal einem Stadtteil (Tarif 1) bezahlen Erwachsene dann 2 € (bisher 3,80 Mark), der ermäßigte Fahrpreis beträgt 1,45 € (bisher 2,70 Mark). Für die Fahrt innerhalb des Nettetaler Stadtgebietes (Tarif 2) bezahlen Erwachsene künftig 3,25 € (bisher 6,20 Mark), der ermäßigte Fahrpreis beträgt 1,80 € (bisher 3,40 Mark).

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


VVV-Lobberich: Der Adventsmarkt

Freitag, 07.12.01 18 Uhr war der offizielle Startschuß eines stimmungsvollen Adventsmarktes in Lobberich. Sowohl Bürgermeister Peter Ottmann als auch der Vorsitzende des VVV-Lobberich, Christian Weisbrich, nahmen die Gelegenheit wahr und eröffneten einen Markt im Ingenhovenpark, der eine sehr große Zahl von Besuchern auch aus entfernteren Regionen anzog.

Schon am Eingang des ehemaligen alten Rathauses lud eine Attraktion des Marktes zur Besichtigung ein: Die Alte Kirche war nicht nur der Ort zur Muße und des Gebetes, diesmal dort war auch eine große Krippe aus Holzfiguren aufgestellt die großen Anklang fand, ebenso wie das Adventskonzert des Frohsinnchores, welches ebenfalls in der Alten Kirche stattfand.

Direkt neben der Kirche war die Aktionsbühne aufgebaut, von welcher aus nicht nur die niederländische Musikgruppe "de Katelaers" zeigte wie man einen Adventsmarkt stimmungsvoll musikalisch untermalt. Aber auch der weitere Markt zeigte eine romantische Atmosphäre; mit vom THW geschmückten Lichterketten in und an den Bäumen, einer Lebendkrippe, Bratäpfeln, Waffeln, selbstgemachten Weihnachtsgestecken und ein großes Angebot an Krippen und Zubehör machten neben den weiteren kulinarischen Genüssen den Rundgang über den Markt zu einem regelrechten Erlebnis.

Allerdings gibt es auch eine Seite, die den Besuchern des Marktes oft verborgen bleibt:
Schon morgens früh um 8 Uhr ging am Samstag und Sonntag die Vorbereitung für den Besucheransturm los, indem beispielsweise die übervollen Papierkörbe geleert wurden. Auch wurde ein Wachdienst eingeteilt, der ab 22 Uhr abends für die Bewachung des Marktes zuständig war. Ebenso waren tatkräftige Helfer nötig, die für die Versorgung mit Elektrizität zuständig waren und schnell eingegriffen hatten, als der Stromkreis mal in Teilbereichen zusammenbrach.

Der VVV-Lobberich bedankt sich bei allen Helfern und Beteiligten des Marktes einschließlich des Werberings für die Unterstützung, ganz besonders aber bei seinem Mitglied Robert Hellmann, der auch dieses Jahr ein unermütlicher Garant für den Erfolg des Marktes war und auch schon gemeinsam mit dem VVV-Lobbberich den nächsten Adventsmarkt mit neuen Überraschungen plant.

Der VVV-Lobberich wird seine Arbeit mit großem Elan vorantreiben: Am 07.01.02 mit einem Neujahrstreffen, am 23.02.02 ist eine erneute Reinigungsaktion geplant und schließlich am 11.03.01 ein Mitgliedertreffen. Insbesondere zum letzten ist jeder Interessent herzlich willkommen; die Veranstaltungsorte werden noch gesondert bekanntgegeben.

Herausgeber: VVV Lobberich


Sitz im Ausländerbeirat bleibt frei

10.12.2001 Ein Sitz im Nettetaler Ausländerbeirat bleibt künftig frei. Eine Vertreterin der Wählerinitiative W.I.N ist aus Nettetal verzogen. Da die Reserveliste der Wählerinitiative erschöpft war, konnte kein Vertreter nachbenannt werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Theaterkarten als Weihnachtsgeschenk

6.12.2001.

Das Weihnachtsfest naht und es stellt sich wie in jedem Jahr die Frage: Was schenke ich meinen Lieben? Um diesem Notstand abzuhelfen hat sich die NetteAgentur etwas einfallen lassen: Verschenken Sie doch einfach Eintrittskarten für Veranstaltungen in der Nettetaler Werner-Jaeger-Halle!

Das Angebot ist sehr vielfältig und reicht vom Theatergastspiel bis zum Kabarettabend. Auch der Besuch einer spritzigen Operette oder eines Musicals ist doch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Die Eintrittskarten werden von der NetteAgentur in einem eigens dafür entwickelten Schmuckumschlag abgegeben. Für die nachstehend aufgeführten Veranstaltungen sind noch Eintrittskarten erhältlich:

Auskünfte zu den Eintrittspreisen, die an dieser Stelle nicht alle aufgeführt werden können, und zu freien Plätzen erteilt die NetteAgentur in der Werner-Jaeger-Halle, An den Sportplätzen 7, 41334 Nettetal-Lobberich, Telefon: 02153 / 2193 oder Telefax: 02153 / 13011.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Stadt stellt sich auf Euro ein

6.12.2001
Nur noch drei Wochen, dann ist der Euro auch als Bargeld Realität. In der Stadt Nettetal wurden in den vergangenen Monaten alle Vorbereitungen für die Währungsumstellung getroffen. Damit die ersten Wochen mit der neuen Währung möglichst reibungslos verlaufen, wird die Stadtverwaltung für Barzahlungen eine gesonderte Wechselkasse einrichten. Für etwa drei Wochen kann der Bürger dann vor der Zahlung von städtischen Gebühren im Bürgerservice, in den Verwaltungsnebenstellen sowie in der NetteAgentur den notwendigen Umtausch in Euro vornehmen. Die zu zahlenden Gebühren werden anschließend nur in Euro angenommen. Da die Eurobestände dieser Wechselkassen begrenzt sind, können größere Umtauschaktionen hier nicht vorgenommen werden. Diese sollten bei den Banken und Sparkassen umgetauscht werden. Die Verwaltung bittet vorsorglich darum, möglichst bereits vor dem Besuch des Rathauses ausreichend Eurobargeld bei den Kreditinstituten einzutauschen.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Verabschiedung städtischer Mitarbeiter

5.12.2001 Zwei langjährige Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurden in den Ruhestand verabschiedet:
Josef Holthausen war seit 1957 auf den Friedhöfen der Stadt beschäftigt und dort für die Bestattungen und Pflegearbeiten zuständig. Hubertine Visé war seit 1975 bei der Stadt für die Raumpflege im Bürgerhaus und später für den Kindergarten Leutherheide zuständig.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Sitzung Bongartzstiftung

27. 11. 2001 In gewohnter Einmütigkeit verlief die Sitzung des Verwaltungsrates der Bongartzstiftung (...). Auf der Tagesordnung stand die Verabschiedung des Haushalts 2002, der in Einnahme und Ausgabe mit 242.820 € und im Vermögenshaushalt mit 23.850 € abschließt. Er enthält im Verwaltungshaushalt u.a. Erträge aus Mieten und Pachten sowie die Zuweisungen des Kreises. Die Erträge der Bongartzstiftung dienen in erster Linie zur Finanzierung des Kindergartens. Auf Vorschlag von Verwaltungsratsmitglied Egidius Gartz beschloss der Verwaltungsrat darüber hinaus, die veraltete Balkonanlage am Kindergarten im kommenden Jahr abreißen zu lassen. Der Zuschussbedarf, der von der Stadt abgedeckt wird, ist mit 40.500 € kalkuliert.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Zeitzeuginnen berichten

26.11.2001 "Ich erinnere mich noch gut: Immer wieder erzählte meine Großmutter, was sie im Krieg erlebt hatte. Davon, wie sie ihr Leben mit den Kindern ohne Lebenspartner organisieren musste. Davon, wie Nachbarn und Freunde plötzlich über Nacht verschwanden, davon, wie ein totalitäres Regime das Leben auch in den ehemaligen kleinen Gemeinden der Stadt beeinflusste. Denn es waren vor allem die Frauen, die in den Städten und Gemeinden dafür sorgen mussten, dass das tägliche Leben aufrechterhalten wurde," so wie Monika Ioannidis, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nettetal erging es vielen Menschen. "Meine Kinder haben keine Großmutter, die von dieser Zeit noch erzählen kann und damit den Wunsch lebendig erhält, Krieg und Diktatur nicht erleben zu wollen".

Zusammen mit dem Interfraktionellen Arbeitskreis Frauen der Stadt Nettetal möchte Monika Ioannidis deshalb alle Frauen und Mädchen ab 14 Jahre am kommenden Donnerstag, den 29. November um 16.30 Uhr in der Mensa der Gesamtschule Nettetal - Breyell, Von-Waldois-Straße 6 zum Zuhören und Nachfragen einladen. Der Eintritt ist frei. Fünf Bürgerinnen der Stadt werden unter der Leitung von Renate Dyck von ihren ganz persönlichen Erlebnissen, von ihrer Jugend in der Zeit des Dritten Reiches erzählen, die Teilnehmerinnen können diskutieren und nachfragen.

Verschiedene Ereignisse des vergangenen Jahres haben den Interfraktionellen Arbeitskreis der Stadt Nettetal seinerzeit veranlasst, sich intensiv mit der Thematik Extremistische Gewalt, Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit zu beschäftigen. Die Erfahrungsberichte von Frauen aus dieser Zeit sollen den Zuhörerrinnen deutlich machen, dass vor allem die Frauen in den Städten und Gemeinden die Auswirkungen eines totalitären Regimes in vielfältiger Form zu tragen haben.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


4. Nettetaler Literaturtage

26.11.2001 "Wir wollten eigentlich nur einmal etwas gemeinsam mit allen Nettetaler Buchhändlern und Bibliothekaren organisieren", so Ulrich Schmitter, Leiter der Stadtbücherei Nettetal. Geworden sind aus dieser "kleinen" Idee aus dem Jahr 1995 die "Nettetaler Literaturtage", die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfanden und die mittlerweile überregional wahrgenommen werden. Die im täglichen Geschäft miteinander konkurrierenden Buchhandlungen erklärten sich spontan zu dieser gemeinsamen Aktion unter dem "Dach" der Stadtbücherei bereit. Im Oktober 1995 war es dann soweit: Die 1. Nettetaler Literaturtage wurden vom Kabarettisten und Kleinkunst-Star Marcus Jeroch mit seinem spektakulären Programm "Worthe Ater" eröffnet. Es folgte ein 14tägiger Lesemarathon mit einer Autorenlesung pro Abend und bekannten Namen: Irinina Korschunow, das Trio Kriminale vom Niederrhein "Leenders/Bay/Leenders, der Fantasyautor Wolfgang Hohlbein oder Ingrid Noll, die vor mehr als 180 Zuhörern in der Rettungswache des Krankenhauses las. Wenn die Veranstalter auch vorher Zweifel hatten, ob das Nettetaler Publikum 16 Autorenlesungen hintereinander "verkraften" könnte, die Besucherzahlen sprachen eine eindeutige Sprache. Alle Lesungen waren sehr gut besucht, manche sogar ausverkauft. Noch bevor der letzte Autor Nettetal wieder verlassen hatte, stand bereits fest, dass es zu einer Neuauflage der Literaturtage kommen würde. Seit dem finden die Literaturtage alle zwei Jahre, jeweils in der zweiten Oktoberhälfte statt. Trotz aller ehrenamtlicher Organisation können die Kosten hierfür nicht durch die Eintrittsgelder gedeckt werden. Die finanzielle Basis legt daher der "Verein Nettetaler Literaturtage e.V." mit seinen Mitgliedsbeiträgen (Einzelmitgliedschaft 40 Mark jährlich, Firmenmitgliedschaft 160 Mark). Zwei Dinge zeichneten die Veranstaltung bereits damals aus und wurden daher bei allen folgenden Literaturtagen beibehalten: Innerhalb von 14 Tagen wird eine "geballte" Ladung Literatur präsentiert. Ein Lesemarathon mit einer Autorenlesung pro Abend. Ein weiterer Clou und bei den Zuhörern besonders beliebt war die Idee, Lesungen auch an ungewöhnlichen Orten stattfinden zu lassen. Ob eine Krimilesung im Amtsgericht, der Rezitationsabend auf Schloss Krickenbeck oder eine Autorenlesung in einem Blumenladen; die ungewöhnlichen Orte trugen mit dazu bei, eine außergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen. Spektakulär in diesem Zusammenhang war sicherlich die Lesung von Margit de Moor bei den dritten Literaturtagen. Sie las aus ihrem Roman "Der Prinz von Aegypten" in der Boxengasse eines Gestüts vor mehr als 150 begeisterten Besuchern, rechts und links flankiert von Pferden, die aus ihren Boxen zuschauten und anscheinend gebannt zuhörten, misstrauisch beäugt von unzähligen Katzen, die zu Füßen der Autorin herumstreiften.

4. Nettetaler Literaturtage 2001

Mehr als 2.000 Besucher nahmen in diesem Jahr an den 18 Lesungen der 4. Nettetaler Literaturtage teil. 17 der insgesamt 18 Veranstaltungen waren ausverkauft. Der 14tägige Lesemarathon, mit einer Autorenlesung pro Abend, war damit auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Ulrich Schmitter, Leiter der Stadtbücherei Nettetal, stellte nach Abschluss der Literaturtage zufrieden fest: "Die Nettetaler Literaturtage habe sich in Fachkreisen bereits zu einem Nettetaler Markenzeichen entwickelt, das auch überregional wahrgenommen wird." Zahlreiche renommierte Autorinnen und Autoren gaben sich in diesem Jahr wieder ein Stelldichein am Niederrhein: Christine Westermann ("Ich glaube, er hat Schluss gemacht ") und Frank Goosen (mit seinem Romandebut "Liegen lernen") sorgten für hintergründige Heiterkeit, Petra Hammesfahr ("Die Mutter") dagegen für Psycho-Beklemmungen erster Klasse. Seinen neuen Roman "Der Liebeswunsch" stellte Dieter Wellershoff vor. Der Nettetaler Buchhändler Hans K. Matusssek erinnerte an Thomas Manns genau vor 100 Jahren erschienenen Roman "Buddenbrooks" und der Hamburger Journalist Matthias Wegener machte das Publikum mit der wagemutigen Ida Dehmel bekannt, der Gefährtin des Jugendstildichters Richard Dehmel. Für die internationalen Akzente sorgten diesmal der niederländische Autor Karel van Loon ("Passionsfrucht") und der aus Kiew stammende Andrej Kurkow, der nicht nur sein neues Buch "Ein Freund des Verblichenen" vorstellte, sondern das verzückte Publikum auch noch mit russischen Liebes- und Trinkliedern unterhielt. Noch mehr Musik gab es dann beim musikalisch unterlegten Monolog "Tomorow never knows oder die Musik der fernen Taten" des Krefelder Autors Thomas Hoeps und beim hochklassigen Audiodrama "Jerry Cotton versus das Böse Ding", einer furiosen Hommage an den unbezwingbaren Helden der Groschenhefte. Schließlich gab es noch eine Ausstellung mit Bildern des Kölner Illustrators Norman Junge, ein literarisches Bankett ("Ess-Kapaden") mit der Schauspielerin Esther Keil, das aufgrund der großen Nachfrage sogar noch einmal wiederholt werden musste und eine schaurig-schöne Halloween-Nacht.

Beendet wurden die Literaturtage mit einem echten Highlight. Erstmals in der Geschichte der Literaturtage kam es zu einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem Verein "Literair Station" aus Venlo. Das legendäre Endspiel der Fußballweltmeisterschaft von 1974 zwischen Holland und Deutschland wurde in einer Neuauflage als Fußballoper aufgeführt. Die niederländische Musikgruppe Pallinckx traf auf die deutsche Band Allemaniax. Gekleidet in den jeweiligen Nationaltrikots lieferten sich die Musiker ein hemmungslos musikalisches Duell unter Verwendung von Nationalhymnen, Schlachtrufen und Fangesängen, 70er Jahre Hits, original Fernseh- und Radiokommentaren und Spielerinterviews. Es ging um nichts anderes als um die Wahrheit des Fußballs, die Gunst des Publikums und einer längst überfälligen Revanche. Das melodramatische "Match" war der Höhepunkt der 4. Nettetaler Literaturtage, deren Programm vom Publikum wieder mit ausverkauften Sälen honoriert wurde. Mehr als 2000 Besucher kamen zu den einzelnen Veranstaltungen und trugen so mit dazu bei, dass die Veranstalter dieses außergewöhnlichen Literaturfestivals am Ende keine roten Zahlen schreiben mussten.

Der große Publikumserfolg macht auch deutlich, dass es 1995 richtig war, sich trotz aller Konkurrenzgedanken, die es auch heute noch unter den beteiligten Partnern gibt, zu dieser gemeinsamen Aktion zusammenzuschließen. Denn alle Beteiligten profitieren von dieser Zusammenarbeit: Die Nettetaler Bevölkerung, weil sie 14 Tage lang eine "geballte" Ladung Literatur zu hören und zu sehen bekommt und spannende Begegnungen mit Autoren erlebt. Die Stadt Nettetal, weil sie mittlerweile auch überregional als kultur- und vor allem literaturfreundliche Stadt wahrgenommen wird und neben dem Wirtschaftsstandort Nettetal, jetzt auch stolz auf den Literaturstandort Nettetal sein kann. Die Veranstalter, Buchhandel und Bibliothek - weil sie dieses Abenteuer nicht nur ohne finanziellen Verlust bestehen werden, sondern darüber hinaus einen enormen Imagegewinn für ihr Geschäft verbuchen können, der mit einer noch so aufwendigen Werbekampagne nicht zu erreichen wäre. Aus der einfachen Idee, die vor sechs Jahren mit viel Enthusiasmus der Beteiligten gestartet wurde, ist 2001 das Markenzeichen "Nettetaler Literaturtage" geworden. Der Verein beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Organisation der Literaturtage, sondern er veranstaltet mittlerweile auch in den Jahren zwischen den Literaturtagen ein umfangreiches literarisches Programm. Er ist ein fester Bestandteil der Nettetaler Kulturszene geworden und tritt darüber hinaus als Herausgeber der Nettetaler Bibliothek auch als Förderer der regionalen Literaturszene auf. Die Mitglieder des Vereins erhalten eine hochwertige Jahresgabe mit bisher unveröffentlichten Texten von Schriftstellern aus der Region. Die Nettetaler Bibliothek umfasst bisher schon vier Bände, die auch für Nicht-Mitglieder zum Preis von 29,80 Mark im Buchhandel erhältlich sind.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Fundsachen werden verkauft

21.11.2001
Der Bürgerservice der Stadt Nettetal verkauft Fundsachen, die nicht abgeholt wurden. Am kommenden Samstag, 24. November von 10 bis 12 Uhr werden Fundgegenstände verkauft, die nach sechs Monaten nicht an den Verlierer zurückgegeben werden konnten und vom Finder nicht beansprucht werden. Hierbei handelt es sich um 41 Fahrräder, 6 Handys, 5 Brillen, 1 Spaten, 1 Axt, 1 Kick-Board, einige Kleidungsstücke, Taschen, Schmuckstücke und Uhren. Der Verkauf findet im Eingangsbereich des Rathauses, Doerkesplatz 11 in Nettetal-Lobberich statt. Übrigens: Wer noch etwas bei der Verwaltung erledigen möchte, hat hierzu ebenfalls Gelegenheit. Der Bürgerservice hat, wie jeden Samstag, von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


ESELSOHR 2001 -
Jugendliche Jury vergibt Preis für "Im Kreis des Feuers" von Marianne Curley

19.11.2001
In jedem Jahr vergibt eine Jury aus jugendlichen Lesern das "ESELSOHR" für das "beste" Jugendbuch des Jahres. Für Birgit Mager, Bibliothekarin in der Stadtbücherei Nettetal, ist es jedes Jahr wieder eine aufregende Angelegenheit, wenn die jugendlichen Teilnehmer der Eselsohr-Jury zusammenkommen. Seit Anfang Juni hatten die 12 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren die Gelegenheit, die Frühjahrs-Neuerscheinungen im Bereich Jugendbuch einer kritischen Begutachtung zu unterzeihen. Am vergangenen Freitag, den 16. November, traf man sich jetzt zur alles entscheidenden Jurysitzung. Anders als in den Jahren zuvor war die Jury diesmal sehr ausgeglichen mit Jungen und Mädchen besetzt und auch anders als in den vorangegangenen Jahren gab es diesmal zur Überraschung der Bibliothekarin keine großen Meinungsunterschiede. Schon nach der ersten Gesprächsrunde, bei der alle Titel kurz besprochen wurde, zeichnete sich ab, dass die Entscheidung nur noch zwischen zwei Titeln fallen würde, die von allen Jurymitgliedern unisono als herausragend beurteilt wurden. Das ESELSOHR 2001 gewonnen hat schließlich das Buch der Australierin Marianne Curley "Im Kreis des Feuers" (Originaltitel: Old Magic), das im Hanser-Verlag erschienen ist. Der Roman ist, laut der jugendlichen Jury, eine gelungene Mischung aus Fantasy-Abenteuer und zarter Liebesgeschichte, der nicht nur unglaublich spannend erzählt ist und auch nicht mit gefährlichen Abenteuern geizt, sondern der auch der sich anbahnenden Liebesgeschichte breiten Raum einräumt. Der Inhalt: Als Kate ihren neuen Mitschüler Jarrod kennen lernt, weiß sie sofort, dass irgendetwas anders mit ihm ist, dass ihn ein Zauber umgibt. Sie erkennt es auch deshalb sofort, weil sie in ihrer Familie mit Magie und Zauberei aufgewachsen ist. Schließlich galt ihre Großmutter sogar als "Hexe". Jarrod will anfangs von diesem ganzen Magiequatsch nichts wissen, er muss aber nach einigen dramatischen Vorfällen in seiner Familie erkennen, dass Kate Recht hat und ein geheimnisvoller Fluch auf ihm lastet. Um seine Familie von diesem Fluch zu befreien, muss er den Verursacher vernichten. Mit Kates magischer Hilfe reisen sie per Zeitsprung in die Vergangenheit, ins mittelalterliche Britannien, zur Quelle des Übels. Ein harter Kampf beginnt, mit ungewissem Ausgang. Was die Jury neben der ungewöhnlich spannenden Story äußerst positiv bewertete, war zum einen die zeitgemäße und moderne Sprache des Buches. Die Dialoge wirken niemals aufgesetzt oder "auf jugendlich gemacht", sondern immer authentisch. Zum anderen beeindruckte sie die Idee der Autorin, die Geschichte kapitelweise aus wechselnder Perspektive erzählen zu lassen. So findet sich der Leser mal in Kate's und mal in Jarrod's Gedanken wieder, was natürlich besonders amüsant wird, wenn es um die Beschreibung der Gefühle geht, die beide füreinander hegen. Selten gab es in den letzten Jahren der Eselsohr-Verleihung ein Buch, das so positiv von allen Jurymitgliedern beurteilt wurde. Marianne Curley hat mit ihrer Mischung aus Liebesgeschichte, schrecklichem Fluch, mächtigem Zauberer und abenteuerlicher Reise ins Mittelalter ein Buch geschrieben, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist. Zur diesjährigen Jury gehörten: Jasmin Azarhoush, Jana Marie Bestmann, Berit Brüster, Clara Friedhoff, Christian Genings, Norman Grafen, Lisa Holst, Lena Mooren, Nils Reichert, Christoph Stexkes, Jennifer Tissen, Christina Weise.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Lobbericher Jugendliche errichten Hütte am Windmühlenbruch

19.11.2001 - Als "super Idee" bezeichneten 14 Lobbericher Jugendliche den Vorschlag der Stadtverwaltung, am Ostufer des Windmühlenbruchs eine Hütte in Eigenleistung zu erstellen. Die Hütte soll ein "informeller Treffpunkt" für die Jugendlichen werden. Auf Vorschlag des Arbeitskreises gegen extremistische Gewalt hat der Rat die Errichtung der Schutzhütte beschlossen, nachdem in der niederländischen Gemeinde Horst aan de Maas bereits gute Erfahrungen hiermit gemacht worden sind. Begleitet von der Streetworkerin Marie-Luise Hellekamps ließen sich die 14 Jugendlichen am vergangenen Mittwoch das Konzept bei einem Besuch im Nettetaler Rathaus erläutern. Heinz-Willi Schmitz, Leiter des Fachbereiches Öffentliche Sicherheit und Ordnung, stellte anschließend zufrieden fest: "Die Jugendlichen waren nicht nur begeistert. Sie haben bereits weiter gedacht und eigene Überlegungen in einem Thesenpapier zusammengestellt." So wurden konkrete Fragen nach Fahrradständern, Mülleimern und Lichtversorgung gestellt. Die Jugendlichen haben sich auch schon Gedanken zur Gestaltung mit Graffitis und über einen passenden Namen für die Hütte gemacht. Mit fachkundiger Unterstützung durch den städtischen Fachbereich Grünflächen werden die Jugendlichen noch in diesem Jahr die Hütte eigenhändig errichten. Die Hütte wird im Selbstbausatz geliefert. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor. "Wenn alle kräftig mit anpacken, kann die Hütte in einer Woche stehen", so Reinhard Borgmann, der die Maßnahme von Seiten der Stadt betreuen wird. Mit der Schutzhütte sollen nun erste Erfahrungen in Nettetal gesammelt werden, um dann in den nächsten Jahren auch in anderen Stadtteilen ähnliche Treffpunkte einzurichten. Die Kosten für die gesamte Maßnahmen betragen 20 bis 25.000 Mark. Die Finanzierung erfolgt aus Landesmitteln.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Euregio Kunstpreis 2001 wird in Nettetal ausgestellt

14.11.2001
Endlich sind sie auch in Nettetal zu sehen: Die ausgesuchten Werke des Euregio Kunstpreises 2001. Am Freitag, dem 23. November um 20 Uhr, wird in der Lobbericher Werner-Jaeger-Halle die Ausstellung anlässlich des von der Euregio-Rhein-Maas-Nord ausgelobten Kunstpreises eröffnet. 15 Malerinnen und Maler werden dort ihre Werke präsentieren. Ausgestellt werden selbstverständlich auch die Werke des niederländischen Preisträgers Sef Berkers. Der Maler lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Venlo. Neben den Werken des Preisträgers werden die Werke von Marlene Dammers, Brigitte Gmachreich-Jünemann, Gottfried Heimrich, Johanna Heinrich, Rob Kars, Simone Lucas, Stefan Luyven, Karin Sanio, Margit Schopen-Richter, Arno Tillmanns, Mat van der Heijden, Bernd Visser, Dagmar Wassong und Rita Wilmersmeier zu sehen sein. Eine Einführung in die Ausstellung gibt die Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher. Die musikalische Umrahmung übernimmt das Jazz- und Gospel-Duo Sascha Söntgen und Bernd Kämmerling. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

Euregio-Kunstpreis

1996 wurde erstmals ein Kunstpreis von der Euregio-Rhein-Maas-Nord verliehen, damals getragen von den Städten Roermond und Nettetal. Preisträgerin war die in Neuss lebende Künstlerin Katharina Lichtenscheidt. Aufgrund des großen Erfolges mit hervorragenden Arbeiten von 92 Bewerbern, beschloss die Euregio Rhein-Maas-Nord eine weitere Kunstpreisvergabe für 2001. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Im Gegensatz zum ersten Kunstpreis 1996 erfolgte die Ausschreibung in diesem Jahr ohne Themenvorgabe. Die ausgesuchten Werke waren bis zum 18. November im Kunstcollege in Weert ausgestellt. Dort wurde bei der Eröffnung auch die Verleihung des Kunstpreises durch den stellvertretenden Präsidenten des Regio-Rates, dem Roermonder Bürgermeister Hermann J. Kaiser vorgenommen.

Euregio Rhein-Maas-Nord

Die Euregio Rhein-Maas-Nord ist ein freiwilliger Zusammenschluss kommunaler Gebietskörperschaften sowie Industrie- und Handelskammern im deutsch-niederländischen Grenzraum zwischen Rhein und Maas. Sie wurde im Jahre 1978 in Roermond gegründet und erstreckt sich auf niederländischer Seite über das Gebiet von Mittel- und Nord-Limburg mit Städten wie beispielsweise Roermond, Venlo, Venray und Weert. Der deutsche Teil der Euregio umfasst die Städte Krefeld und Mönchengladbach sowie die Kreise Kleve (Südteil), Neuss und Viersen. Die Euregio will dazu beitragen, Hemmnisse an der Grenze abzubauen und die Menschen im Gebiet zwischen den beiden Strömen einander näher zubringen. Hierzu soll auch die Verleihung des internationalen Kunstpreises beitragen.

14. Nettetaler Kunstszene 2001

Mit der Ausstellung zum Euregio Kunstpreis wird gleichzeitig die 14. Nettetaler Kunstszene 2001 offiziell eröffnet. Gerade die Vielfalt und die die Präsentation an Orten, an denen man normalerweise keine Kunst erwartet, hat die NETTETALER KUNSTSZENE zu einem überregional beachteten Kulturereignis gemacht. Hierzu gehören Ausstellungen in Firmen, Banken, Blumengeschäfte aber natürlich auch in den klassischen Galerien. Zur 14. Nettetaler Kunstszene ist ein bebildertes Gesamtprogramm erschienen, das bei der NetteAgentur der Stadt Nettetal in der Werner-Jaeger-Halle, An den Sportplätzen 7 in Nettetal-Lobberich, Telefon 02153 / 2193 sowie bei allen beteiligten Ausstellern erhältlich ist.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Umweltschutzausschuss säubert Krickenbecker Seengebiet

Die Mitglieder des Nettetaler Umweltschutzausschusses wollen einmal nicht nur über Umweltschutz reden, sondern ein Zeichen für aktiven Umweltschutz setzen: Am kommenden Samstag, 17. November treffen sich die Ausschussmitglieder um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Krickenbecker See und werden in dem beliebten Naherholungsgebiet um die Krickenbecker Seen den dort abgelagerten wilden Müll einsammeln. Wer die Politiker bei der Müllbeseitigung helfen möchte, ist herzlich willkommen.

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Baugesellschaft Nettetal blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2000 zurück

Mit einem Bilanzgewinn von 321.055 Mark schloss die Baugesellschaft Nettetal das Geschäftsjahr 2000 ab. Hierüber informierte der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Heymann die Aktionäre des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens bei der Hauptversammlung am vergangenen Mittwoch, 7. November. Der Gewinn resultiert im Wesentlichen aus der Wohnungsbewirtschaftung und der Verkaufstätigkeit. "Wir sind mit diesem Ergebnis außerordentlich zufrieden", erklärte der Vorsitzende, "zeigt dies doch, dass die Gesellschaft auf gesunden Füßen steht und dass gleichzeitig Stadtentwicklung und sozialer Wohnungsbau erfolgreich miteinander kombiniert werden können." Die Aktionäre beschlossen, den Gewinn für eine 6prozentige Dividendenauszahlung zu  verwenden. Der Restbetrag wurde der Gewinnrücklage zugeführt. Die Bilanzsumme der Baugesellschaft wurde im Jahr 2000 um 1,1 % auf rund 62 Mio. Mark erhöht. Die Hauptaufgabe der Gesellschaft besteht in der Errichtung von öffentlich geförderten Mietwohnungen. Hinzu kommt verstärkt auch der Eigenheimbau, Beratung, Betreuung, Vermietung und Wohnungsverwaltung. Zurzeit verwaltet die Baugesellschaft insgesamt 1.767 Wohnungen, Läden und Garagen. Im Jahr 2000 wurden neue Wohnungen in Breyell (Am Alten Pastorat) sowie in Lobberich (Fenland-Ring) geschaffen. Eine besondere Herausforderung war die Sanierung des Alten Pastorats in Breyell, in dem jetzt ein Seniorentreff und drei Wohnungen untergebracht sind. Seit einigen Jahren überlassen auch viele private Eigentümer der Baugesellschaft verstärkt die Hausverwaltung, da das Unternehmen auf diesem Gebiet große Erfahrung hat. In den nächsten Jahren wird die Baugesellschaft weiterhin zielgerichtet vor allem Modernisierungsinvestitionen vornehmen. Im Jahr 2000 wurden rund 1,5 Mio. Mark zur Instandhaltung der Häuser investiert. Bäder wurden renoviert, Fenster, Haustüren, Dächer und Treppen wurden erneuert. Ein weiterer Schwerpunkt wird auch künftig das Angebot von preiswerten Einfamilienhäusern nach holländischem Baumuster sein. Die Gesellschaft hat hiermit bisher gute Erfahrungen in Kaldenkirchen und Lobberich gemacht. Gerade den sogenannten "Schwellenhaushalte" wurde dadurch die Finanzierung eines eigenen Hauses ermöglicht. In Lobberich-Ost befinden sich sechs Reihenhäuser im Rohbau. Die Verkaufspreise liegen zwischen 330 und 345.000 Mark. Ebenfalls in Planung ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses an der Spitalstraße in Kaldenkirchen. Zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt zehn Mietwohnungen auf dem Hans-Willi-Güßgen-Platz in Lobberich sind in diesem Jahr bezogen worden. Der Jahresabschluss 2000 wurde vom Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen geprüft, sodass die Aktionäre dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung erteilten.

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Baugesellschaft Nettetal

Das Unternehmen wurde als Genossenschaft am 17. Juni 1896 gegründet. Nach der Auflösung am 25. Juni 1917 wurde am 1. Juli 1924 die Gemeinnützige Bauverein "Eigenheim" Aktiengesellschaft Kaldenkirchen neu gegründet. Nach der kommunalen Neugliederung im Jahr 1970 wurde die Bezeichnung auf "Baugesellschaft Nettetal, Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen, Aktiengesellschaft" festgelegt. Zweck der Gesellschaft ist vorrangig die sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Der Hauptaufgabenbereich besteht daher in der Errichtung öffentlich geförderter Mietwohnungen. Über die Beteiligung an der Erschließungsgesellschaft Königsbach ist die Gesellschaft auch an Straßenbau- und Erschließungsmaßnahmen beteiligt und gestaltet dadurch die Nettetaler Stadtentwicklung mit.

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8. Nettetaler Literaturwettbewerb

12.11.2001 Bereits zum achten Mal schreibt die Stadt Nettetal einen Literaturwettbewerb in der Sparte Prosa aus. An dem mittlerweile auch überregional etablierten Wettbewerb können sich Autorinnen und Autoren aus ganz Nordrhein-Westfalen beteiligen, die mindestens 18 Jahre alt sind und bereits eine Buchveröffentlichung bzw. einen Beitrag in einer Anthologie nachweisen können. Bis zu fünf DIN-A-4 Seiten Text - möglich sind auch Auszüge aus einem größeren Werk - können eingereicht werden, Mundarttexte sind dabei ausgeschlossen. Außerdem darf der eingereichte Text noch nicht veröffentlicht worden sein. Das Manuskript muss in vierfacher Ausfertigung eingesandt werden und darf keinen Hinweis auf den Autoren bzw. die Autorin tragen. Diese Daten müssen auf einem gesonderten Blatt, zusammen mit einer Erklärung, dass der zum Wettbewerb eingereichte Text noch nicht veröffentlicht wurde, beigefügt werden. Eine dreiköpfige Jury wählt aus allen eingegangenen Beiträgen in einer nicht-öffentlichen Sitzung den Preisträger des Literaturwettbewerbes aus. Außerdem werden zusätzlich vier Autoren/innen ausgewählt, die sich um einen Publikumspreis bewerben können. Der Nettetaler Literaturpreis ist mit 1.000 Euro, der Publikumspreis mit 300 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2002. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Lesung am Sonntag, den 28. April 2002 statt.

Die genauen Ausschreibungsunterlagen können ab sofort in der Stadtbücherei, Lobbericher Straße 1 in 41334 Nettetal (Telefon 02153 / 72031 oder email: ulrich.schmitter@nettetal.de) angefordert, oder im Internet (www.nettetal.de) abgerufen werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Verwaltung wegen Personalversammlung geschlossen

Alle Dienststellen der Stadtverwaltung, mit Ausnahme der NetteAgentur und der Stadtbücherei, sind am Dienstag, 20. November ab 14 Uhr wegen der jährlichen Personalversammlung geschlossen. In dringenden Fällen ist der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes über die Kreisleitstelle zu erreichen.

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Änderung des Bebauungsplanes Lobberich-Ost

6.11.2001
Die Verwaltung beabsichtigt die Änderung des Bebauungsplanes Lo-77 "Lobberich-Ost". Das betroffene Gebiet liegt zwischen der Kempener Straße und der Johannes-Hessen-Straße. Am Mittwoch, den 14. November um 19 Uhr wird die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplanes im Ratssaal B des Rathauses, Doerkesplatz 11, in Nettetal-Lobberich vorgestellt. Hierzu sind alle interessierten Bürger eingeladen.

Vom 14. November bis einschließlich 21. Dezember können die Planunterlagen während der Dienststunden bei der Stadt Nettetal, Fachbereich Stadtplanung im Rathaus Lobberich, Doerkesplatz 11, Raum 308 eingesehen werden. In dieser Zeit können dort auch Anregungen zur Planung vorgebracht werden.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Begegnungen "2" eröffnet Nettetaler Kunstszene

6.11.2001
Die Ausstellung ist der erste Beitrag der Stadt Nettetal zur Nettetaler Kunstszene 2001. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 23. November 2001 um 20 Uhr in der Werner-Jaeger-Halle mit der Eröffnung der Ausstellung zum Euregio-Kunstpreis.

Bereits zum 14. Mal präsentiert die überregional beachtete NETTETALER KUNSTSZENE Kunst an Orten, an denen man üblicherweise keine Kunst erwartet. Seit der Einweihung des Rathauses im Jahr 1999 werden die Räume des Foyers vor den Ratssälen und die angrenzenden Flure zur Durchführung von Kunstausstellungen genutzt. Die erste Ausstellung der Saison 2001/2002 ist gleichzeitig auch der erste Beitrag der Stadt Nettetal zur NETTETALER KUNSTSZENE 2001. Am kommenden Freitag, den 9. November, um 20 Uhr wird die Ausstellung "Begegnungen 2" im Rathaus eröffnet. Gezeigt werden Werke von Britta Müller aus Krefeld und Dagmar Wassong aus Kempen. Die 1971 in Gronau geborene Britta Müller besuchte die Kunstakademien Enschede und Düsseldorf. Sie wird Rauminstallationen mit Klang ausstellen. Dagmar Wassong, 1965 in Lank-Latum geboren, Malerei, wird neue Arbeiten vorstellen. Eine Einführung zu den ausgestellten Arbeiten geben Eva-Marie Ehrig M.A. und Michaela Rung-Kraus. Die Ausstellung wird bis zum 29. Dezember in der Galerie im neuen Rathaus zu sehen sein.

Öffnungszeiten:

Mo -Mi 8.00 ? 16.30 Uhr,
Do 8.00 -18.00 Uhr,
Fr 8.00 -12.30 Uhr,
Sa 10.00 -12.00 Uhr

Informationen zur Ausstellung sind bei der NetteAgentur unter der Telefonnummer 02153 / 2193 erhältlich.

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Kleines Dienstsiegel Nr 43 gestohlen

29.10.2001 Bei der Stadt Nettetal ist das kleine Dienstsiegel mit der Nummer 43 gestohlen worden. Die Verwaltung hat das Siegel für ungültig erklärt. Sollte das Dienstsiegel gefunden werden oder seine Benutzung festgestellt werden, ist dies unverzüglich der Stadt Nettetal, Doerkesplatz 11, 41334 Nettetal (Telefon: 02153 / 898-1001) mitzuteilen.

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Arbeitstagung der Schiedsmänner in Nettetal

29.10.2001 Schlichten statt Richten - dieser Grundsatz stand im Mittelpunkt einer Arbeitstagung der Schiedsleute im Nettetaler Rathaus am vergangenen Samstag (27. Oktober). Die Bezirksvereinigung des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen (BDS) war mit ihrer Arbeitstagung zum ersten Mal zu Gast in Nettetal. Die Tagung begann mit einer von Peter Thockok und Heide-Marie Schmitz organisierten Führung durch das Schloss Krickenbeck. Im Sitzungssaal des Rathauses erwartete die Schiedsmänner ein volles Programm. Erster Beigeordneter Wolf-Hartwig Kohte begrüßte den Vorsitzenden der Bezirksvereinigung BDS, den Vorsitzenden des Krefelder Anwaltvereines, die Direktoren der Amtsgerichte und Leiter der Rechtsämter aus Krefeld und Nettetal sowie rund 40 Schiedspersonen aus den Gerichtsbezirken Krefeld, Moers, Kempen und Nettetal. Darunter auch die drei Nettetaler Schiedsleute Wolfang Gehres, Annelies Michalzyk und Gertrud Pot d'Or - Schneiders. Der Vorsitzende des Krefelder Anwaltvereins, Rechtsanwalt Erlemann erläuterte, dass derzeit Überlegungen zur Einrichtung einer Schiedsstelle der Anwälte angestellt werden. Diese sollen die gleichen Aufgaben wie die Schiedsleute übernehmen. Aufgrund der Kosten wurde dieses Thema von den Schiedsmännern sehr kontrovers diskutiert. Der derzeitige Leiter des Nettetaler Amtsgerichtes, Richter Schmitz, informierte die Schiedsmänner über Anträge, Verhandlungen und Vergleiche in Zivilprozessen. Weitere Themen waren die Auswirkungen des Gesetzes über die Zwangsschlichtung und die Umstellung auf den Euro. Die von allen Beteiligten als gelungen bezeichnete Veranstaltung endete mit dem Hinweis, dass im nächsten Jahr in Krefeld das 50-jährige Bestehen des BDS gefeiert werde.

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Stadt ehrt verdiente Bürger

24.10.2001 Ein besonderes Dankeschön überreichte Nettetals Bürgermeister Peter Ottmann am heutigen Mittwoch, an neun Bürger, die sich um die Seenstadt verdient gemacht haben: Den "NETTETALER". In Bronze wird der NETTETALER für den Einsatz in einem bestimmten Stadtteil verliehen, in Silber für den Einsatz innerhalb der Stadt Nettetal.

"Bürgerschaftliches Engagement, das Bemühen, den Interessen der Allgemeinheit zur Verwirklichung zu verhelfen, Leistungen, die den Rahmen des Üblichen und Gewohnten sprengen: Das ist es, was mit der Auszeichnung gewürdigt werden soll," erklärte Ottmann bei der Verleihung. Die Medaille, die erstmals im Jahre 1987 verliehen wurde, zeigt auf der Vorderseite die Seerose und die Inschrift:

Ehrengabe der Stadt Nettetal Ein Nettetaler
Für Verdienste um Bürgerschaft und Stadt Auf der Rückseite ist in einer archimedischen Spirale Goethe's Wort zu lesen:

Alles Gute, was geschieht, wirkt nicht einzeln seiner Natur nach setzt es sogleich das Nächste in Bewegung Geehrt wurden Menschen für Verdienste in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen:

Josef Jansen ist als Vizedirigent und erster Klarinettist des Musikvereins Kaldenkirchen, der gleichzeitig auch Kreisfeuerwehrkapelle ist, ein unverzichtbarer Bestandteil des beliebten Orchesters. Außerdem war er dort bereits erster Vorsitzender, Haupt-Dirigent, Notenwart und maßgeblich an der Organisation des 100-jährigen Vereinsjubiläums beteiligt.

Wolfgang Nootz setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz der heimischen Vogelwelt ein. Er ist seit vielen Jahren Vertrauensmann für Vogelschutz und betreut Nisthöhlen im Grenzwald. Seit 1970 führt er eine lückenlose Bestandserhebung über die Vogelwelt im Grenzwald durch.

Ewald und Peter Pohl kümmern sich seit sechs Jahren aufopferungsvoll und weit über die übliche Nachbarschaftshilfe hinaus um einen behinderten Nachbarn. Ewald Pohl hilft täglich bei verschiedensten Aufgaben. Er hilft beim Anziehen, fährt den Nachbarn spazieren oder zum Arzt. Peter Pohl macht täglich Gymnastikübungen mit dem behinderten Nachbarn. Beide sind ein wichtige Stütze für die Nachbarfamilie.

Ferdi Reugels ist ein bekannter Illustrator und Verfasser humoristischer Schriften. Er hat zahlreiche Vorträge, Büttenreden sowie Gedichte in Hochdeutsch und rheinischer Mundart verfasst. Seine humorig gewürzten Gedichte und Verse haben durchaus ernsten Hintergrund und lassen geschichtliche Ereignisse aus Breyell und Umgebung wieder lebendig werden.

Manfred Thofondern ist seit 37 Jahren als ehrenamtlicher Helfer beim Malteser Hilfsdienst Nettetal tätig. Er kümmert sich dort schwerpunktmäßig um die Behindertenarbeit. Außerdem bringt er seit 25 Jahren als Nikolaus vorweihnachtliche Stimmung in viele Familien, Vereine, Kindergärten und Heime.

Dieter Claassen, setzt sich seit vielen Jahren für den Natur- und Landschaftsschutz in Nettetal ein. Der ehemalige Forstbeamte und langjährige Vorsitzende, heute Ehrenvorsitzende, der Forstbetriebsgemeinschaft Nettetal hat bereits früh mit dem Aufbau von Vogelschutzgehölzen und Waldrandbepflanzungen im Grenzwald begonnen. Mit der Ansiedlung der kleinen roten Waldameise im Grenzwald ermöglichte er dort eine biologische Schädlingsbekämpfung ohne den Einsatz chemischer Mittel.

Hubert Lowis setzt sich mit amnesty international für die Einhaltung der Menschrechte in der ganzen Welt ein. Er ist seit über 12 Jahren Sprecher der Ortsgruppe Nettetal und seit vielen Jahren Sprecher des Bezirks Niederrhein. Seit vielen Jahren unterstützt er persönlich die Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt. Er hilft den Verfolgten bei der Erledigung von Behördengängen und bei der Bewältigung von Antragsformalitäten. Er unterstützt die hier fremden Menschen mit persönlichen Hilfen und kümmert sich um eine menschenwürdige Unterbringung.

Heinz-Horst Maaß, "der große alte Herr des Nettetaler Sports" hat von 1948 bis 1984 die Entwicklung des VfL Hinsbeck geprägt. Er war viele Jahre Vorsitzender und Geschäftsführer sowie in fast allen Positionen des Vereinsvorstandes tätig. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Vereins. Er sorgte als Integrationsfigur für das Zusammenwachsen der einzelnen Vereinsabteilungen und hat mit einer vorbildlichen Jugendarbeit einen einzigartigen Aufschwung des Vereins erreicht. Außerdem ist er Gründungsmitglied, heute Ehrenmitglied, des Nettetaler Stadtsportverbandes und war dort 14 Jahre als Schriftführer und Schatzmeister im Vorstand tätig.

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Nettetaler Wirtschaftsgespräch mit Professor Milbradt

23.10.2001 Für das 19. Nettetaler Wirtschaftsgespräch am kommenden Montag, 29.Oktober, wird wieder ein fachkundiger Referent in Nettetal erwartet: Professor Dr. Georg Milbradt, ehemaliger Finanzminister und derzeitiger CDU-Landesvorsitzender Sachsens wird im Rittersaal von Schloss Krickenbeck mit Vertretern der Nettetaler Wirtschaft über den Aufbau Ost diskutieren. "Der Aufbau Ost im Spannungsfeld der Sozialen Marktwirtschaft" lautet das Thema, das auch nach über zehn Jahren deutscher Einheit immer noch nichts von seiner Aktualität verloren hat. Professor Milbradt wird die Probleme und künftigen Herausforderungen der Sozialen Marktwirtschaft, dem Markenzeichen deutscher Wirtschaftspolitik, beim Aufbau Ost erläutern. Können die neuen Bundesländer den Anschluss an die Wirtschaftskraft des Westens schaffen? Ist die Soziale Marktwirtschaft auch weiterhin der richtige Weg? Wie kann in den neuen Bundesländern ein wettbewerblicher Strukturwandel erreicht werden und vor allem: Wie lange sind die hohen Transferleistungen noch notwendig? Auf diese Fragen wird der ehemalige Finanzminister sicherlich die passenden Antworten finden - dies auch vor dem sich derzeit abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Abschwung.


Nettetaler Wirtschaftsgespräch

Seit 1991 findet halbjährlich vor der malerischen Kulisse von Schloss Krickenbeck das Nettetaler Wirtschaftsgespräch statt. Neben interessanten Themen und fachkundigen Referenten steht anschließend auch das Gespräch zwischen Vertretern von Wirtschaft, Verwaltung und Politik im Vordergrund des Abends. Erster Referent war Dr. Klaus-Dieter Leister, Vorstandsmitglied der WestLB Girozentrale mit dem Thema "Nordrhein-Westfalen in Europa? Zukunftsperspektiven des Europäischen Binnenmarktes". Weitere Referenten waren der damalige Bundesumweltminister Dr. Klaus Töpfer (1992 "Umweltschutz ? Motor oder Bremse für die Wirtschaft"), Dr. Martin Bangemann (1995: "Der Mittelstand in der Informationsgesellschaft"), Alexander Niemetz (1999: "Zur Reformfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland") oder zuletzt der ehemalige Botschaft Polens, Janusz Reiter (2001: "Die Osterweiterung der EU ? Chance oder Bedrohung").

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Euregio-Kunstpreis 2001 wird ausgestellt

19.10.2001
Es ist entschieden! Der Preisträger des von den Städten Nettetal und Weert getragenen Euregio-Kunstpreises 2001 steht fest. Welcher Künstler den mit immerhin 5.000 Euro dotierten Preis erhält, wird derzeit aber noch nicht verraten.

226 deutsche und niederländische Künstler haben sich um den zweiten Euregio-Kunstpreis 2001 beworben. Der Preisträger sowie weitere 14 Künstler wurden von der Jury um Professor Hans Brög, Jan Volleberg und Leonard Maas ausgewählt. Zwölf von ihnen werden ihre Arbeiten vom 27. Oktober bis zum 18. November in der niederländischen Stadt Weert ausstellen. Die Ausstellung wird am 27. Oktober um 15 Uhr durch den stellvertretenden Präsidenten des Euregio-Rates, dem Roermonder Bürgermeister Hermann J. Kaiser eröffnet. Kaiser wird dann auch das Geheimnis um den Preisträger lüften und den Kunstpreis verleihen.

1996 wurde der erste Kunstpreis der Euregio-Rhein-Maas-Nord verliehen, damals getragen von den Städten Roermond und Nettetal. Preisträgerin war die in Neuss lebende Künstlerin Katharina Lichtenscheidt. Aufgrund des großen Erfolges mit hervorragenden Arbeiten von 92 Bewerbern, beschloss die Euregio Rhein-Maas-Nord eine weitere Kunstpreisvergabe für 2001. Im Gegensatz zum ersten Kunstpreis 1996 erfolgte die Ausschreibung in diesem Jahr ohne Themenvorgabe.

War die Resonanz im Jahre 1992 bereits hervorragend, so kann sie jetzt nur als überwältigend bezeichnet werden. 226 Künstler aus dem deutschen und niederländischen Gebiet der Euregio bewarben sich um den diesjährigen Euregio-Kunstpreis.

Die Arbeiten des Preisträgers sowie weiterer 12 Künstler werden vom 27. Oktober bis zum 18. November im Kunstcollege, Collegeplein 5, in der niederländischen Stadt Weert ausgestellt. nschließend wird die Ausstellung, in erweitertem Umfang, in Nettetal zu sehen sein. In der Werner-Jaeger-Halle in Nettetal-Lobberich, An den Sportplätzen 7, präsentieren vom 23. November bis 30. Dezember insgesamt 15 Maler ihre Arbeiten. Die Ausstellungseröffnung ist am 23. November um 20 Uhr.

Die Euregio Rhein-Maas-Nord ist ein freiwilliger Zusammenschluss kommunaler Gebietskörperschaften sowie Industrie- und Handelskammern im deutsch-niederländischen Grenzraum zwischen Rhein und Maas. Sie wurde im Jahre 1978 in Roermond gegründet und erstreckt sich auf niederländischer Seite über das Gebiet von Mittel- und Nord-Limburg mit Städten wie beispielsweise Roermond, Venlo, Venray und Weert. Der deutsche Teil der Euregio umfasst die Städte Krefeld und Mönchengladbach sowie die Kreise Kleve (Südteil), Neuss und Viersen. Die Euregio will dazu beitragen, Hemmnisse an der Grenze abzubauen und die Menschen im Gebiet zwischen den beiden Strömen einander näher zubringen. Hierzu soll auch die Verleihung des internationalen Kunstpreises beitragen.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Teilstück Mühlenstraße wird gesperrt

16.10.2001

Wegen Straßenbauarbeiten ist das Teilstück der Mühlenstraße zwischen Fenland-Ring und Bleichstraße in Nettetal ? Lobberich in den nächsten Wochen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Anfang kommender Woche. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Straße auch während der Bauarbeiten passierbar.

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"Das Lied der Ägäis"

16.10 Der Nettetaler Ausländerbeirat und die NetteAgentur laden für den kommenden Samstag um 20 Uhr zu einer musikalisch-literarischen Reise durch die Ägäis in die Werner-Jaeger-Halle in Nettetal-Lobberich ein.

Das Theaterstück mit dem griechischen Theater Wuppertal in der Inszenierung von Maria Karavia verbindet verschiedene Themen aus den Bereichen Mythos, Tradition, Poesie, Sitten und Gebräuche der Ägäis miteinander. Die Aufführung in griechischer und deutscher Sprache entführt das Publikum in die griechische Inselwelt. Es vermittelt einen Einblick in das wahre historische und kulturelle Griechenland, das jenseits dessen liegt, was der Tourist normalerweise auf seinen Reisen kennen lernt.

Karten im Vorverkauf gibt es bei der NetteAgentur in der Werner-Jaeger-Halle, Telefon 02153 / 2193.

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Kirmes in Lobberich verschoben

10.10.2001.
Die Lobbericher Kirmes wurde auf das Wochenende vom 27. bis 29. Oktober verschoben. Ursprünglich war die Kirmes für den 20./22. Oktober vorgesehen. Der verkaufsoffene Sonntag in Lobberich ist ebenfalls am 28. Oktober.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Musikalische Reise in die Ägäis

9.10.2001 Gehen Sie auf eine musikalisch-literarische Reise in die Ägäis. Der Nettetaler Ausländerbeirat und die NetteAgentur entführen Sie mit dem musikalischen Theaterstück "Das Lied der Ägäis" zu den Wurzeln der Ägäischen Inselwelt. Die Vorstellung beginnt am Samstag, 20. Oktober um 20 Uhr in der Werner-Jaeger-Halle in Nettetal-Lobberich. Die Aufführung vermittelt einen Einblick in das wahre historische und kulturelle Griechenland, das jenseits dessen liegt, was der Tourist normalerweise auf seinen Reisen kennen lernt. So geht die Reise von Poseidon bis St. Nikolaus, sie streift Weihnachts- und Sylvesterbräuche und sie erzählt vom Leben der Inselbewohner und der Seefahrer. Die zweisprachige Aufführung (griechisch-deutsch) verbindet Musik, Gesang und Dia-Präsentation. Das musikalische Theaterstück wird durch das Griechische Theater Wuppertal, unter der Regieführung von Maria Karavia, aufgeführt. Karten im Vorverkauf gibt es bei der NetteAgentur in der Werner-Jaeger-Halle, Telefon 02153 / 2193. Der Eintritt beträgt 20 Mark, ermäßigt 10 Mark.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


Musikerinnen übten mit bekanntem Flötenstar

9.10.2001 "Leider spreche ich nicht polnisch." Dieser, natürlich in polnisch einstudierte Satz war neben den Wörterbüchern und der Querflöte das wichtigste Reiseutensil für drei junge Musikerinnen aus Nettetal bzw. Kempen während ihrer Reise in die polnische Stadt Elk. Sandra Syben (19 Jahre), Anna Traut (17) und Claudia Verhaeg (15) nahmen im vergangenen Monat an der 2. Internationalen Flötenakademie in Nettetals polnischer Partnerstadt teil. Für die drei war sowohl die Akademie als auch die weite Reise nach Polen eine lehrreiche Erfahrung. Nach mehr als 19 Stunden Bahnfahrt wurden die jungen Damen von Edward Romatowski (Verbindungsperson des Partnerschaftsvereins Nettetal/Elk in Elk) in der masurischen Stadt empfangen. Von den übrigen Teilnehmern, die aus allen Teilen Polens kamen und ebenfalls Anreisen von bis zu zehn Stunden zu bewältigen hatten, wurden die deutschen Flötistinnen wie selbstverständlich aufgenommen. Die Verständigung zwischen den 26 Akademie-Teilnehmern im Durchschnittsalter von 16 Jahren erfolgte in englischer Sprache. Organisiert wurde der Lehrgang vom Leiter der bekannten Allensteiner Symphoniker, Professor Leszek Szarzynski. Neben Szarzynski selbst wurden die Nachwuchsmusiker von international bekannten Musikprofessoren unterrichtet. Besonders beeindruckt waren die drei Flötistinnen vom ungarischen Meisterflötisten Jànos Bàlint, der sich seine weltweite Bekanntheit nicht anmerken ließ. Bàlint ist Professor am Konservatorium Szeged in Ungarn und war viele Jahre Soloflötist des Budapester Symphonie-Orchesters. Er beherrscht das gesamte Repertoire der Flötenliteratur vom Barock bis zur Neuzeit und hat bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. "Ein freundlicher und humorvoller Mensch, mit dem wir in den fünf Tagen sehr eng zusammengearbeitet haben", schwärmte Anna Traut nach ihrer Rückkehr über dieses einmalige Erlebnis für die junge Musikerin, die bereits im Vorjahr an der Akademie teilgenommen hat. Neben Einzelunterricht bei den verschiedenen Musikprofessoren stand theoretischer und offener Gruppenunterricht auf dem Programm der Flötenakademie. Beim offenen Unterricht wurden mit einzelnen Schülern konkrete Flötentechniken für die übrigen Teilnehmer anschaulich dargestellt. Höhepunkt der Flötenakademie war der Besuch eines festlichen Flötenkonzertes von Jànos Bàlint im Elker Kulturzentrum. Mit gestärktem Selbstbewusstsein und vielen Anregungen traten die drei Musikerinnen die Heimreise an. Sie dankten besonders den jeweiligen Schulen für die Befreiung vom Unterricht sowie dem Partnerschaftsverein Elk/Nettetal, der die Reise finanziert hat. Alle drei waren sich nach ihrer Rückkehr einig, dass sie gerne wieder einmal nach Elk fahren werden. Bei seinem Besuch in Nettetal in der vergangenen Woche versicherte Elks Stadtpräsident Zdzislaw Fadrowski, dass auch im kommenden Jahr wieder Jugendliche aus Nettetal an der Flötenakademie in Elk teilnehmen können.

(Herausgeber: Stadt Nettetal, Bürgermeister- und Ratsbüro, Doerkesplatz 11   Tel.: 8 98 - 80 02)


frühere Pressemitteilungen 7-9/2001

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