35 Jahre Alte Kirche -
Ruhama - Workshop 2003


Ahem... Es ist jetzt 10 Uhr... Thomas Quast ließ keinen Zweifel, dass er pünktlich beginnen würde. Der Komponist war mit zwei Mitstreitern (Michael "Mikke" Lätsch und Ansgar Nake) angereist und hatte schnell die versammelte Chorgemeinde im Griff. Diese bestand aus Teilen der kirchlichen Lobbericher Chöre, aber auch auswärtige Sängerinnen und Sanger hatten sich eingefunden um ihre Lieder einmal "im Original" zu hören. Mit den Musikern war nämlich die Vorhut von "Ruhama" (sprich: Ruchamáh) gekommen, einer Gruppe, die derzeit Standards in neuem geistlichen Liedgut setzt und sonst auf Kirchentagen zuhause ist.

Zum 35-jährigen Jubiläum "Messen in der Alten Kirche", das die Lobbericher Gemeinde in diesem Jahr begeht, hatte man die Gruppe wieder einmal gewinnen können. Erstmalig wollte man - nach Jubiläumsmesse und Konzert in der Alten Kirche - mit einer Jubiläumsveranstaltung die Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Sebastian gestalten.

Workshop:

"Thomas - du singst das ganz anders als wir" - "Ja, aber wie ich es singe ist es richtig!"

Ob die neue Version von "Im Jubel ernten" ankommt?

Das aber bedeutete zunächst intensives Proben - nur durch kurze Verpflegungspausen unterbrochen. Einen ganzen Tag lang standen neue und alte Lieder aus dem Repertoire der Kölner Truppe auf dem Programm: "Da berühren sich Himmel und Erde" und "Im Jubel ernten" kennt wohl so ziemlich jeder, der mal in einem Jugendchor war. Zudem nahmen Lieder wie "wird der Himmel" oder "schlagt Feuer aus dem Wort" die Sängerinnen und Sänger mit auf eine klangliche Reise um die Welt ohne dabei weniger poetisch zu sein: Lieder von Ruhama gehen seit 20 Jahren "unter die Haut".

Die Probe war locker und unterhaltend, aber intensiv: Thomas Quast probte nicht nur gekonnt die Melodien - er erzählte auch von Hintergründen der Lieder. Er erklärte, warum gute alte Stücke mit neuem Klang versehen wurden und aus welchen Regionen der Erde die Klänge kommen, die verarbeitet wurden.

So waren am frühen Abend die Chormitglieder erst einmal geschafft - es begann der Aufbau der umfangreichen Technik in der Pfarrkirche, "Ach, das ist nur der kleine Teil - wir haben ja nicht mal Licht mit..."

Vor der Abendmesse in St. Sebastian:

Soundcheck in der Kirche

Stell- und Soundproben versuchten, den Dirigenten optimal zu platzieren, und die Sicht auf den Altar auch bei der Menge der Beteiligten frei zu halten.

Einsingen:

"Keine Angst, die Micros sind "nur" für die Aufnahme"

Der Projektchor

Die in voller Besetzung angereisten Musiker gaben den Liedern noch einmal mehr Klangvolumen und Finesse. Percussions, Schlagzeug, mehrere Gitarren und Keyboards, Saxophon und Trompete boten dem Messbesucher eine Atmosphäre wie sie sonst nur auf Kirchentagen zu finden ist: Mit ganz neuen Tönen wurde der Hoffnung auf den Erlöser Ausdruck verliehen: "Gottes Reich liegt noch im Argen - ist unter uns..."

nach der Messe:

ein offenes Singen

Die Besucher dankten dies mit Zwischenapplaus während des Gottesdienstes und "standing ovations" nach dem anschließenden Offenen Singen.

Stimmungsvolle Lieder von Original - Interpreten

Die Gruppe Ruhama: ein "großer Familienkreis" - Jetzt gehört Papi wieder mir!

Die Mitglieder des Projektchores zogen mit leuchtenden Augen von Dannen und die letzten Verantwortlichen räumten den größten Teil der Wasser- und Saftkästen wieder weg: Zu solch profanen Dingen wie Trinken war man an diesem intensiven, stimmungsvollen Tag irgendwie nicht richtig gekommen.

Danke!

Ein anstrengender, stimmungsvoller Tag wird mit einer Pizza zu Ende gehen.


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