Pressemitteilungen
von Kommunen und Vereinen
April 2006


Lobbericher Brüder gewannen DJ-Wettbewerb

Am Karsamstag veranstaltete der Kju-Club in Krefeld zum zweiten Mal ein DJ-Battle. Fünf DJ-Teams aus Krefeld und der Umgebung traten gegeneinander an und zeigten ihr Können- Die Entscheidung fiel in der Finalrunde, an der noch zwei Teams teilnahmen. Wer am Ende die Nase vorn hatte, entschieden die Partygäste des Kju per Dezibelmessung. Das Ergebnis war eindeutig: Die Lobbericher Brüder Martin und Matthias Schiffer waren die Gewinner. Sie gewannen 1 000 Euro und vier weitere DJ-Auftritte in verschiedenen Clubs. Der Kju-DJ-Battle Gewinner 2005 Sam Maxwell übereichte den Pokal.

Martin Schiffer begann sich bereits 1997 intensiv mit elektronischer Musik zu beschäftigen. Sein jüngerer Bruder Matthias kam dann zwei Jahre später auf den Geschmack. Seit dieser Zeit sind sie gemeinsam tätig, Als DJs waren sie schon in verschiedenen Clubs unterwegs, so in der Halle Luja in Oedt, im TU in Berlin, auf der Nature One in Kastellaun, im Wuppertaler Butan oder in der Anaconda Lounge in Düsseldorf um nur einige zu nennen. Seit einem Jahr nehmen sie gemeinsam Musikunterricht. Dabei geht es um das Erlernen des Keyboardspiels sowie den Umgang mit professioneller Musiksoftware. So wird man in Zukunft noch einiges von den Brüdern hören.

Die Schiffers sind in der nächsten Zeit auf folgenden Veranstaltungen zu hören:

Link: Kju-Club

Herausgeberin: Pressestelle des Kreises Viersen


Stadtmeisterschaften Schach

Spannender konnte die Nettetaler Schach-Stadtmeisterschaft nicht zu Ende gehen. Turniersieger Michael Glinzk, Spitzenspieler des Nachbarvereins SV BW Concordia Viersen, hatte zum Schluß mit 6 Punkten die Nase vorn, wobei er den Grundstein hierzu mit Siegen über Martin Stefkovic/Süchteln und Bernd Schäfers/Nettetal legte. Sein ärgster Konkurrent, Ingmar Rütten von den Schachfreunden Süchteln, der am Ende den dritten Rang belegte, benötigte nur noch ein Remis zum Turniersieg im letzten Spiel, doch wurde er von Wolfgang Thieme vom Ausrichter Schachgemeinschaft Nettetal nach 30 Zügen bezwungen. Thieme, der damit ungeschlagen dieses Turnier überstand, sicherte sich als bester Nettetaler erstmals völlig überraschend die Stadtmeisterschaft und nebenbei noch die Vereinsmeisterschaft der Schachgemeinschaft.


Wolfgang Thieme/Sgem. Nettetal wurde ungeschlagen Stadtmeister 2006.

Die längere Turnierabstinenz hat dem früheren Rheydter Regionalligaspieler Dietmar Hilge nicht geschadet, er landete auf einen beachtlichen zweiten Platz.

Eine ausgezeichnete Leistung muss auch dem erst 13-jährigen Jugendspieler Niklas van der Valk/Nettetal bescheinigt werden, der in der letzten Runde dem Titelverteidiger Martin Stefkovic/Süchteln nach 72 Zügen und fünf Stunden Gesamtspielzeit eine Punkteteilung abtrotzte und ebenfalls ungeschlagen blieb. Stürmisch legte auch der gerade 16-jährige Newcomer Alexander Nent los, bei einem Punkt aus den letzten vier Partien, ging ihm allerdings am Ende die „Luft“ aus. Auch die 80-jährige Seniorin Ellen Schumacher/Nettetal belegte im 41-köpfigen Teilnehmerfeld mit 4 Punkten einen respektablen 16. Platz.


Turniersieger mit 6 Punkten aus 7 Partien: Michael Glinzk/Concordia Viersen

Der Endstand lautet: 1. Michael Glinzk/Viersen (6 Punkte), 2.-4. Dietmar Hilge/vereinslos, Ingmar Rütten/Süchteln, Wolfgang Thieme (je 5,5), 5. Andre Wokrina/Krefeld (5), 6.-10. Bernd Schäfers, Martin Stefkovic/Süchteln, Niklas van der Valk, Marius Beckers/Süchteln, Boris Glasunov (je 4,5), 11.-20. Eckehard Dombrowe, Johan Jacobs, Franz-Ludwig Nottenkämper/Mehrhoog, Georg Karschkes/Niederkrüchten, Günter Schmitz/Grefrath, Ellen Schumacher, Alexander Nent, Edmund Loge/Niederkrüchten, Manfred Wassermann, Reinhold Schneider/Viersen (je 4), 21.-25. Frank Haddenbrock, Thomas Dattilo/Niederkrüchten, Dr. Alfred Lubberich, Dr. Reiner van der Valk, Johan Glasunov (je 3,5), 26.-29. Marco Schmitz/Grefrath, Vincenzo Dattilo/Niederkrüchten, Natascha Kraft, Rainer Finken (je 3), 30.-34. Dr. Gerhard Bormann/Süchteln, Helmut Ploenes, Dieter Anstötz/Viersen, Sebastian Lukosch, Heinz Dittmann (je 2,5), 35.-38. Herbert Springer, Sascha Verkoyen, Ingo Kraft/Viersen, Maximilian Inderelst (je 2), 39.-40. Joachim Becker, Ralph Bemba/Süchteln (je 1), 41. Peter Meyer (0).

Herausgeber: Schachgemeinschaft Nettetal - Wolfgang Thieme, Kopernikusstr. 11h 


Ordnungsamt des Kreises Viersen blitzt

Kreis Viersen. In der kommenden Woche überprüft das Ordnungs-amt des Kreises Viersen wieder die zulässige Höchstgeschwindig-keit. Am Montag, 24. April, und am Donnerstag, 27. April, wird in Tönisvorst und Willich geblitzt, am Dienstag, 25. April, und am Freitag, 28. April, wird die Geschwindigkeit in Grefrath und Kem-pen überprüft. Am Mittwoch, 26. April, und am Samstag, 29. April, steht der Radarwagen in Nettetal, Schalmtal, Niederkrüchten und Brüggen.

Herausgeberin: Pressestelle des Kreises Viersen


Schach-Stadtmeisterschaft

Auf der Zielgeraden befinden sich die Titelaspiranten bei der Nettetaler Schach-Stadtmeisterschaft 2006. Letztmalig haben sie unter den 41 Teilnehmern am Freitag in der Altentagesstätte Parkstübchen in Hinsbeck ab 20 Uhr die Möglichkeit, in der 7. und letzten Runde einen der drei zu vergebenen Titel (Turniersieger, Vereins- und Stadtmeister) näher zu kommen. 6 Punkte sammelte bisher der 47-jährige Michael Glinzk vom SV BW Concordia Viersen ein – nachdem er Vorjahressieger Martin Stefkovic von den Schachfreunden Süchteln besiegte und im vorgezogenen Match der letzten Runde gegen Bernd Schäfers/Nettetal (4,5) deutlich die Oberhand behielt. Die besten Aussichten hat allerdings Ingmar Rütten von den Schachfreunden Süchteln. Er schlug in einer Nachholpartie den Nettetaler Johan Jacobs mit den schwarzen Steinen nach 46 Zügen. Nur diese Beiden kommen für den Turniersieg noch in Frage, während noch mindestens 5 Spieler aus der Spitzengruppe den Stadtmeistertitel erringen können.

Die Begegnungen der Schlußrunde lauten:

Ingmar Rütten/Süchteln (5,5) – Wolfgang Thieme (4,5), Johan Jacobs (4,0) – Dietmar Hilge (4,5), Andre Wokrina/Krefeld (4) – Reinhold Schneider/Viersen (4), Martin Stefkovic/Süchteln (4) – Niklas van der Valk (4), Marius Beckers/Süchteln (3,5) – Eckehard Dombrowe (4), Georg Karschkes/Niederkrüchten (3,5) – Alexander Nent (3,5), Franz-Ludwig Nottenkämper/Mehrhoog (3,5) – Manfred Wassermann (3,5), Thomas Dattilo/Niederkrüchten (3,5) – Boris Glasunov (3,5), Dr. Reiner van der Valk (3,5) – Günter Schmitz/Grefrath (3), Frank Haddenbrock (3) – Dr. Alfred Lubberich (3,5), Marco Schmitz/Grefrath (3) – Ellen Schumacher (3), Rainer Finken (3) – Edmund Loge/Niederkrüchten (3), Dr. Gerhard Bormann/Süchteln (2,5) – Johan Glasunov (2,5), Vincenzo Dattilo/Niederkrüchten (2) – Ingo Kraft/Viersen (2), Helmut Ploenes (2) – Sebastian Lukosch (2), Natascha Kraft (3) – Herbert Springer (2) 1 : 0, Heinz Dittmann (1,5) – Sascha Verkoyen (2), Joachim Becker (1) – Dieter Anstötz/Viersen (1,5), Maximilian Inderelst ist spielfrei.

Herausgeber: Schachgemeinschaft Nettetal - Wolfgang Thieme, Kopernikusstr. 11h 


Flachsaussaat auf dem Naturschutzhof

- 100 Sonnenstunden bis zum Aufgang der Saat -


Die beiden Sämänner Peter Thockok (vorne) und Walter Tillmann (DIE SCHEUNE)
(Foto: Marie-Luis Kamps)

(10. April 2006).  Auf dem Naturschutzhof in Sassenfeld wurde jetzt altes Brauchtum wieder lebendig: das Einsäen des Flachses.

Über viele Jahrhunderte gehörte der Anbau und die Verarbeitung von Flachs-Leinen zum täglichen Leben am Niederrhein. Aus den faserhaltigen Stengeln der Pflanze wurden hochwertige Leinen und aus dem Leinsamen Leinöl oder Nahrungsmittel hergestellt. Allerlei Interessantes und Amüsantes rund um den Flachsanbau demonstrierte Walter Tillmann (DIE SCHEUNE) jetzt bei der heute nur noch ganz selten zu erlebenden Aussaat auf dem Naturschutzhof, die um den 100sten Tag des Jahres erfolgen musste. „Jetzt brauchen wir noch 100 Sonnenstunden, dann wird die Saat aufgehen und die ersten Flachskeime werden zu sehen sein“, erläuterte Tillmann. Weitere 100 Tage nach Aufgang der Saat wird der Flachs geerntet.

Die beiden Sämänner, Walter Tillmann und Peter Thockock, hatten sich nach alter Vorfahrensitte ein frisch gewaschenes Hemd angezogen und ein Brot mit fettigem Speck gegessen. „Damit die Finger fettig werden und die Samenkörner gleichmäßig aus der Hand gleiten“, wusste Tillmann. Bei der Aussaat durfte nicht gesprochen werden, da früher geglaubt wurde, dies schade der Saat beim Wachsen.

Und um das nicht zu vergessen, kauten die Sämänner bei ihrer Arbeit auf einem Weidenzweig. Nach der Aussaat schlug Tillmann mit einem Weidenstock drei Mal auf das Feld und steckte den Stock gut sichtbar an den Rand des Feldes.

Wer möchte, kann sich ab sofort das Flachsfeld auf dem Naturschutzhof Nettetal-Sassenfeld ansehen. Die Ernte erfolgt am 22. Juli und der Zyklus schließt dann mit dem Räepfest am Textilmuseum DIE SCHEUNE, am 19. August. Die praktische Verarbeitung des geernteten Flachses wird jeden Sonntag, ab dem 30. April, von 11 bis 18 Uhr, im Textilmuseum DIE SCHEUNE zu sehen sein.

Textilmuseum DIE SCHEUNE
Krickenbecker Allee 21,
41334 Nettetal (Hinsbeck-Hombergen)

Naturschutzhof Nettetal-Sassenfeld
Sassenfeld 200, Nettetal - Lobberich

Herausgeberin: Pressestelle der Stadt Nettetal, Doerkesplatz 11, Tel.: 8 98 - 80 02


Wochenmarkt in Lobberich schon am Donnerstagsvormittag

(10. April 2006). Der Lobbericher Wochenmarkt wurde wegen des Osterfestes von Freitagvormittag auf Donnerstagvormittag, 13. April, vorverlegt. Die übrigen Wochenmärkte finden an den üblichen Terminen statt.

Wochenmärkte in Nettetal

Die üblichen Wochenmarkttermine sind:

Herausgeberin: Pressestelle der Stadt Nettetal, Doerkesplatz 11, Tel.: 8 98 - 80 02


Fernseher sind keine Kleingeräte

Entsorgung von Elekto-Geräten bereitet Probleme

Kreis Viersen. Zu entsorgende Fernseher und Computer-Bildschirme werden an den Sammelstellen der Städte und Gemeinden nicht angenommen. Diese Erfahrung haben seit Beginn des Jahres viele Bürgerinnen und Bürger gemacht, die auf der Suche nach der geeigneten Entsorgungsstelle für ihre Geräte waren. Seit Beginn des Jahres gilt nämlich: Große ausgediente Elektrogeräte werden von den Kommunen mit einer Extra-Tour abgeholt - wenn man die Geräte vorher abgeholt hat.

Kleine Geräte hingegen, die man früher in die graue Tonne, also in den Restmüll, werfen durfte, kann man an den Sammelstellen der Städte und Gemeinden abgeben. Es handelt sich hierbei um Geräte wie den Fön, eine Computer-Maus oder auch die elektrische Bohrmaschine. Fernseher gehören allerdings nicht in diese Kategorie, darauf weist auch der Abfallbetrieb des Kreises Viersen hin. Aus diesem Grund müssen Bürgerinnen und Bürger, die zwar sicher viel Mühe damit hatten, ihren alten Fernseher ins Auto zu tragen und zu transportieren, dennoch an den Sammelstellen der Städte und Gemeinden abgewiesen werden. Auf die Entsorgung oder Lagerung von Großgeräten sind diese nämlich einfach nicht eingerichtet.

Ganz falsch ist es, das abgewiesene Gerät einfach neben den nächsten Glascontainer zu stellen! Dann sollte man besser direkt zur Annahmestelle des Kreises Viersen an der ehemaligen Deponie in Viersen-Süchteln, Hindenburgstraße 160, fahren. Dort kann man große wie kleine Geräte aus dem privaten Haushalt von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr und am Samstag von 7 bis 13 Uhr kostenlos abgeben. Am einfachsten und sicher auch am schonendsten für die Umwelt ist es aber, die großen Elektrogeräte zur Extra-Tour anzumelden! Zu einem angemeldeten Großgerät darf man dann übrigens auch Kleingeräte dazulegen. Die Telefonnummern zur Anmeldung stehen in den örtlichen Müllkalendern.

Kontakt

Auskunft über die verschiedenen Gerätearten und ihre Entsorgung gibt es bei der Abfallberatung des Kreises Viersen unter der Telefonnummer 02162/39-1207, 39-1218 oder 39-1220. Auch in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen beziehungsweise bei deren Entsorgern gibt es Informationen.

Herausgeberin: Pressestelle des Kreises Viersen


Ordnungsamt des Kreises Viersen blitzt

Kreis Viersen. In der kommenden Woche überprüft der Kreis Viersen wieder die zugelasse-ne Höchstgeschwindigkeit. Am Montag, 10. April, wird in Grefrath und Kem-pen geblitzt, am Dienstag, 11. April, sowie am Donnerstag, 13. April, wird die Geschwindigkeit in Nettetal, Schwalmtal, Brüggen und Nie-derkrüchten gemessen. Am Mittwoch, 12. April, steht der Radarwagen in Tönisvorst und Willich.

Herausgeberin: Pressestelle des Kreises Viersen


Theater-Endspurt in der Werner-Jaeger-Halle

Noch Karten für Barrelhouse Jazzband sowie Pause & Alich

(7. April 2006).  Die Theatersaison 2005/2006 in der Nettetaler Werner-Jaeger-Halle neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Es gibt nur noch zwei Veranstaltungen, dann fällt im „Kleinen Theater mit großen Gästen“ zum letzten Mal vor der Sommerpause der Vorhang. Letzte Gelegenheit also, noch einmal ins Theater zu gehen, denn es gibt noch Karten. Greifen Sie zu!

Kompromissloser Jazz: Barrelhouse Jazzband

Am Freitag, 28. April, gastiert die bekannte Barrelhouse Jazzband endlich wieder einmal in Nettetal. Das Gastspiel in der Werner-Jaeger-Halle beginnt um 20 Uhr.

1953 wurde die Band in Frankfurt a. M. gegründet und seitdem hat sie sich ihre grundsätzliche Linie bewahrt. Sie spielt kompromisslosen Jazz. Gemeint ist damit die Musik der überwiegend schwarzen Musiker und Komponisten des klassischen Jazz und des frühen Swing, sowie der späteren „New-Orleans-Renaissance„ - ausdrucksstarke Musik voller Einfälle, tief verwurzelt im Blues, mit dem Quantum „Show“, das gutem Jazz eigen ist.

Auf jeden Fall wird die Barrelhouse Jazzband auch bei Ihrem Auftritt in Nettetal ihrem Markenzeichen treu bleiben: Heißer, klassischer Jazz, mit Charme und Temperament dargeboten und auf die Bühne gebracht.

Der Eintritt beträgt 19 € (ermäßigt 9,50 €).

Pause & Alich: Zusammenhalten

Am Dienstag, 2. Mai, um 20 Uhr, präsentieren Pause & Alich ihr Programm „Zusammen halten“ in der Werner-Jaeger-Halle.

Sieben Jahre haben die 68er uns im Griff gehabt. Und jetzt? Deutschland ist eine Wüste! Wie damals nach dem Krieg! Jetzt kommt eine neue Nachkriegszeit. Nach diesem Siebenjährigen Krieg heißt es nun die Trümmer aufräumen, die uns die 68er hinterlassen haben! Jetzt heißt es: wieder aufbauen, von vorne anfangen, die Suppe auslöffeln, die uns eine ganze Generation eingebrockt hat: die Schröders, Fischers und Trittins. Aber wie? Neuwahlen? Und das zu einer Zeit, wo doch mittlerweile die halbe Welt in Brand geraten ist, den nicht einmal Tsunamis zu löschen in der Lage sind! Folter, Bomben, Glaubenskriege. Die Globalisierung des Terrorismus. Alles fliegt auseinander. Was ist es, was die Welt noch im Innersten zusammenhält? Solidarität? Die Parteien, eine neue Frisur? Wo die nicht einmal halten!

Und was sagt Udo Walz dazu? Oder Einstein? Hält überhaupt noch was zusammen? Fritz & Hermann höchstens, unsere beiden Generalisierer und Globalphilosophen. Wenns darauf ankommt, halten sie nicht nur, wie schon in den vergangenen Jahren, den Kopf hin, wenns denn schon kein anderer macht, sondern auch zusammen, wenns sein muss - der eine mehr, der andere weniger.

Sie sprechen das Unangenehmste aus, streiten wie die Kesselflicker - aber sie halten zusammen. Streitkultur in Reinform! Sie halten alles aus. Sogar sich selbst. Und das soll was heißen  

Die 7. Produktion der Rheinischen Ausgabe von Marx-Brothers und Dick & Doof, versponnen, bekloppt und böse wie eh und je, die sich wieder einmal in allen Breschen des Alltags und der Weltpolitik aufreiben. Der Eintritt beträgt 16 € (ermäßigt 8 €).

Eintrittskarten für beide Veranstaltungen sind erhältlich bei der NetteAgentur, Doerkesplatz 3, Nettetal-Lobberich (Telefon 02153/9588-0, Fax 9588-22 oder E-Mail netteagentur@nettetal.de).

Herausgeberin: Pressestelle der Stadt Nettetal, Doerkesplatz 11, Tel.: 8 98 - 80 02


Absolutes Transport-Verbot für Schweine in NRW

Ausnahmegenehmigungen voraussichtlich erst wieder in zehn Ta-gen möglich

Kreis Viersen. Nachdem im Kreis Recklinghausen und im Kreis Borken weitere Schweinepest-Fälle festgestellt wurden, hat die EU-Kommission die Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung dieser Tierseuche verschärft. Zur Umsetzung hat das Bun-desministerium eine Eilverordnung erlassen. Bisher durften Schweine, die zur Schlachtung gebracht werden sollten, innerhalb Nordrhein-Westfalens noch transportiert werden. Damit waren Schlachtschweine von dem bereits seit dem 30. März 2006 gel-tenden Schweine-Transportverbot in NRW ausgenommen.

Ab dem 7. April 2006, 00.00 Uhr (Nacht von Donnerstag auf Freitag) gilt das Transportverbot nun auch für Schlachtschweine. Das bedeutet, dass ohne Ausnahme kein Schwein mehr weder innerhalb noch nach außerhalb Nordrhein-Westfalens transportiert werden darf. Dieser absolute Stillstand gilt vorerst bis zum 14. April, 24.00 Uhr. Danach können die Transporte von Schlachtschweinen innerhalb von NRW wieder stattfinden.

Sollen Schweine nach dem 14. April in Schlachtstätten außerhalb NRWs verbracht werden, ist eine Genehmigung notwendig. Dazu müssen die Bestände vorher mit negativem Ergebnis auf Schweinepest untersucht werden, und die Zustimmung der für die Schlachtstätte zuständigen Veterinärbehörde muss eingeholt werden. Der Verfahrensablauf für mögliche Ausnahmegenehmigungen sowie die einzuhaltenden Schutzmaßnahmen werden in einem Merkblatt, zu finden auf der Internet-Seite des Kreises Viersen, www.kreis-viersen.de, erläutert.

Außerdem sind bis auf Weiteres antibiotische Behandlungen der Schweine aufgrund von Infektionskrankheiten dem Veterinäramt anzuzeigen. Informationen zum Verfahren sind in einem weiteren speziellen Merkblatt enthalten, ein Anzeigenvordruck steht ebenfalls zur Verfügung.

Merkblätter, Antrags- und Anzeigenvordrucke stehen als Download bereit, können aber auch unter den Telefonnummern 02162/39-1310, -1311 und -1312 beim Veterinäramt angefordert werden.

Herausgeberin: Pressestelle des Kreises Viersen


Nettetal hofft nun auf einen Sieg im letzten Spiel.

Eine leichte Enttäuschung war Mannschaftsführer Wolfgang Thieme nach der 2,5 : 5,5 Niederlage gegen die Schachfüchse aus Kempen schon anzumerken, sah es doch zwischenzeitlich sehr gut für Nettetal aus.

Marcus Faahsen ließ seine verkorkste Saison fast vergessen machen, als er schon nach eineinhalb Stunden Spielzeit gegen Uli Kasper das 1 : 0 meldete und auch Bernd Schäfers, gesundheitlich etwas angeschlagen, verbuchte gegen den nominell wesentlich stärkeren Göran Barz am dritten Brett ein Remis. Anschließend folgten zwei Niederlagen von Dr. Alfred Lubberich gegen das Kempener Nachwuchstalent Niklas Elser und Gürkan Oler gegen Udo Steingrobe. Zwar lagen nun die Seenstädter mit 1,5 : 2,5 Punkten im Hintertreffen, doch Jugendspieler Niklas van der Valk hatte gegen Ralf Frischknecht eine viel versprechende Angriffsstellung und auch Heinz Schmalohr stand gegen Sebastian Theis günstig. Doch Niklas van der Valk bekam seine oft auftretende Zeitnot nicht in den Griff und Heinz Schmalohr wurde im Endspiel von der Springergabel überrascht - und aus war der Traum von drei Mannschaftspunkten. Ein weitere Punkteteilung steuerte Eckehard Dombrowe gegen Karl-Heinz Ruland bei. Fünf Stunden hielt am 1. Brett Wolfgang Thieme mit den schwarzen Steinen den Gewinnbestrebungen von Kempens Spitzenspieler Christian Swemers stand, ehe man sich nach 42 Zügen in einem komplizierten Damenendspiel friedlich trennte. Gegen den SK Turm Krefeld IV muss nun am letzten Spieltag ein Sieg her, um den Klassenerhalt zu sichern.

Alle Spiele der 8. Runde in der Bezirksklasse:

Tabelle der Bezirksklasse: (MP = Mannschaftspunkte, BP = Brettpunkte)

  1. SC Springer St. Tönis II 20 MP 49,0 BP
  2. SF Süchteln 19 44,0
  3. SV BW Concordia Viersen 19 39,5
  4. Schachfüchse Kempen 18 39,0
  5. SK Meerbusch 18 37,0
  6. SC Springer St. Tönis III 9 23,5
  7. SK Turm Krefeld IV 7 23,0
  8. Sgem. Nettetal II 4 27,0
  9. SK Turm Schiefbahn II 4 24,0
  10. Grefrather SV 0 14,0

Schach-Stadtmeisterschaft

Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung bei der Nettetaler Schach-Stadtmeisterschaft musste Martin Stefkovic von den Schachfreunden Süchteln nach der Niederlage gegen Viersens Spitzenspieler Michael Glinzk in der 6. Runde nach 39 Zügen begraben. Auch Bernd Schäfers wahrte seine Chancen, als er Newcomer Alexander Nent die zweite Niederlage zufügte, während der vereinslose Dietmar Hilge gegen Marius Beckers/Süchteln die Oberhand behielt. Nach dem Sieg gegen Franz-Ludwig Nottenkämper/Mehrhoog in 19 Zügen liegt auch Wolfgang Thieme noch gut im Rennen.

Ausgeschieden aus dem Kreis der Titelaspiranten dürfte dagegen Andre Wokrina/Krefeld sein, dem gegen Niklas van der Valk nur eine Punkteteilung gelang.

Die übrigen Ergebnisse des 6. Spieltages lauteten: Eckehard Dombrowe – Günter Schmitz/Grefrath 1 : 0, Boris Glasunov – Georg Karschkes/Niederkrüchten 0,5 : 0,5, Rheinhold Schneider/Viersen – Marco Schmitz/Grefrath 1 : 0, Manfred Wassermann – Frank Haddenbrock 1 : 0, Johan Glasunov – Thomas Dattilo/Niederkrüchten 0 : 1, Ellen Schumacher – Helmut Ploenes 1 : 0, Dr. Alfred Lubberich – Vincenzo Dattilo/Niederkrüchten 1 : 0, Herbert Springer – Edmund Loge/Niederkrüchten 0 : 1, Dieter Anstötz/Viersen – Rainer Finken 0 : 1, Sebastian Lukosch – Maximilian Inderelst 1 : 0, Dr. Gerhard Bormann/Süchteln – Dr. Reiner van der Valk 0 : 1, Sascha Verkoyen – Natascha Kraft 0,5 : 0,5, Ingo Kraft/Viersen – Joachim Becker 1 : 0, Heinz Dittmann war spielfrei.

Unter der Berücksichtigung, dass die Partie Johan Jacobs/Nettetal – Ingmar Rütten/Süchteln noch rückständig ist, führt Michael Glinzk/Viersen mit 5 Punkten die Tabelle an, vor Dietmar Hilge/vereinslos, Bernd Schäfers, Wolfgang Thieme (beide Nettetal) und Ingmar Rütten/Süchteln (alle 4,5 Punkte).

Herausgeber: Schachgemeinschaft Nettetal - Wolfgang Thieme, Kopernikusstr. 11h 


Ordnungsamt des Kreises Viersen blitzt

Kreis Viersen. In der kommenden Woche überprüft das Ordnungsamt des Kreises Viersen wieder die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Am Montag, 3. April, wird in Nettetal, Schwalmtal, Niederkrüchten und Brüggen geblitzt, am Dienstag, 4. April, und am Donnerstag,

6. April, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Grefrath und Kempen überprüft. Am Mittwoch, 5. April, sowie am Freitag, 7. April, steht der Radarwagen in Tönisvorst und Willich.

Herausgeberin: Pressestelle des Kreises Viersen


Fast vergessen und ganz selten in Europa zu sehen: die Flachsaussaat

Altes Brauchtum wird in Nettetal lebendig

(31. März 2006).  Ein Mann schreitet stumm die frisch gepflügten Reihen eines Feldes im Sassenfeld ab. Mit gleichmäßig rhythmischen Bewegungen greift er in einen Leinenbeutel und weit ausholend fliegt das Saatgut auf die dunkle Erde. Ein paar Vögel sind zu hören und der schwere Duft des Feldes liegt in der Luft. „Ein Bild aus vergangenen Tagen oder eine Zeitreise?“ mag sich der zufällig vorbeikommende Spaziergänger verwundert fragen. Mitnichten, denn was am Samstag, 8. April, um 14 Uhr, auf dem Gelände des Naturschutzhofes Nettetal (Sassenfeld) zu sehen sein wird, ist eine uralte Tätigkeit: das Einsäen des Flachses. Lange Erfahrung und das Wissen um die Besonderheiten der Aussaat sowie die Kunst des manuellen Einbringens von Leinsamen sind notwendig, um eine erfolgreiche Ernte zu gewährleisten.

Der Flachs war in der Vergangenheit eine bedeutende Nutzpflanze, die Brot und Erwerb für die hiesige bäuerliche Bevölkerung bedeutete. Und es sind keine Ammenmärchen und Wunderlichkeiten, wenn zum fast 100sten Tag des Jahres die Aussaat geschieht, oder wenn der Sämann ein frisch gewaschenes Hemd trägt. Wer erfahren möchte welche Bewandtnis dies hat und was es sonst noch Wissenswertes und Amüsantes rund um diese fast vergessenen Tätigkeiten gibt, der ist herzlich eingeladen zum Naturschutzhof zu kommen, zu sehen, zu erleben und zu staunen. Die beiden Sämänner, Peter Thockok und Walter Tillmann (DIE SCHEUNE), werden Rede und Antwort stehen und sicherlich auch die eine oder andere Anekdote zum Besten geben.

Gerade für Kinder ist es interessant, welche Arbeit ursprünglich erforderlich war, um im Sommer Kleidung zu tragen oder eine Tischdecke herstellen zu können. Für sie wird an diesem Nachmittag auch ein besonderes Programm angeboten: Die Kleinen können selber die Leinblüte auf einen Stoffbeutel drucken oder sich an einem Puzzle zu versuchen. Zum Nachlesen und Ausmalen wird die Broschüre „Vom Flachs zum Leinen“ abgegeben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, neben den natürlichen Säften wird es frisch gebackenes Leinsamenbrot und traditionell zubereitete Brotaufstriche geben.

Die Möglichkeit die Aussaat, die Blüte und die Ernte des Flachses zu erleben gibt es in Europa nur ganz selten. Der Anblick eines in voller Blüte stehenden Flachsfeldes wird dann auch für sieben Jahre in Erinnerung bleiben müssen, denn solange darf dort kein Flachs/Leinen mehr ausgesät werden. Wer möchte, kann sich das Flachsfeld jederzeit auf dem Naturschutzhof ansehen. Die Ernte erfolgt am 100sten Tag nach Aufgang der Saat, am 22. Juli, um 14 Uhr, und der Zyklus schließt dann mit dem Räepfest am Textilmuseum DIE SCHEUNE, am 19. August. Auch zu diesen Terminen sind natürlich alle Besucher herzlich eingeladen.

Die praktische Verarbeitung des geernteten Flachses wird jeden Sonntag, ab dem 30. April, von 11 bis 18 Uhr, im Textilmuseum DIE SCHEUNE, Krickenbecker Allee 21 in Hinsbeck Hombergen zu sehen sein. Der Eintritt dort sowie zu allen Veranstaltungen des Flachsanbaus ist frei! Weitere Auskünfte erteilt die NetteAgentur der Stadt Nettetal, Birgit Lienen (Telefon morgens: 02153/9588-14, E-Mail: birgit.lienen@nettetal.de).

Flachsanbau auf dem Naturschutzhof

Samstag, 8. April 2006, 14 Uhr
Naturschutzhof, Sassenfeld 200, Nettetal - Lobberich

Stiftung DIE SCHEUNE

Spinnen/Weben + Kunst Sammlung Tillmann
Krickenbecker Allee 21, 41334 Nettetal (Hinsbeck-Hombergen)
Telefon: 0 21 53 / 95 88 - 0
Internet: www.TextilMuseum-DIE-SCHEUNE.de

Öffnungszeiten:
Sonntags von 11 bis 18 Uhr
von Ende April bis Ende Oktober, Eintritt kostenlos
Führungen auf Anfrage

Herausgeberin: Pressestelle der Stadt Nettetal, Doerkesplatz 11, Tel.: 8 98 - 80 02


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