Gästebuch 2004

Osternachtfeier und Liturgie an St. Sebastian

Die Diskussion in der Pfarrgemeinde hat also auch das Gästebuch von Lobberich.de erreicht. Ich möchte sie nicht unterbinden, bitte aber die Schreiber, zu Ihren Beiträgen zu stehen.
Beiträge zu diesem Thema gerne per Mail oder über das Kontaktformular.


Name: der wird auch gelöscht

Datum: Mittwoch, 5 Mai, 2004 um 12:09:00
Kommentar:

Warum regen sich manche Leute eigentlich über die Musik in der Osternacht auf? Bei der individuell-pastoralen Situation in Lobberich steht zu befürchten, daß es an St. Sebastian demnächst ohnehin keine sakramentale Infrastruktur mehr gibt. Dann fallen sowieso sämtliche kultischen Handlungen aus - ob mit oder ohne Gitarre! Man sollte sich rechtzeitig Gedanken über eine sinnvolle Nutzung der pfarrlichen Räumlichkeiten machen - zumindest solcher Räumlichkeiten mit gewölbter Decke. Der Verwaltungsapparat und die Gremienarbeit laufen natürlich voll weiter und werden ggf. noch ausgebaut. Wie das bei leeren Kirchen funktioniert, macht die hiesige diözesane Leitung ja seit Jahren vor. Wer dennoch nur schweren Herzens oder gar nicht auf die Feier der Osternacht (oder ähnliche liturgische Handlungen) verzichten möchte, dem sei die in vielerlei Hinsicht aufblühende Kirche in der Dritten Welt empfohlen. Wer wirklich fromm ist, nimmt auch weite Anfahrtswege in Kauf!


Name: -
Email: -

Datum: Samstag, 1 Mai, 2004 um 13:56:45
Kommentar:

Wichtig wäre es evtl. primär nach der liturgischen Eignung der Gesänge und der pastoralen Dimension (im Bezug auf die "Singenden" zu fragen, anstatt solche polarisierenden Aussagen zu machen. Die verwendete Stilrichtung spielt dabei (mit Erlaub) keine relavante, höchstens eine sekundäre und individuell-geschmackliche Rolle. Die ist vielmehr kein Argument für oder gegen bestimmte Formen von gottsdienstlicher Musik, sondern Für eine Auseinadersetzung mit Grundsätzen liturgischer Feiern, und der Grundsätze die zur Anwendung kommen müssen (und sicher auch gekommen sind!!!). Viel fraglicher ist dagegen, ob nicht um einiges mehr eine solche Feier vom unbesonnenen Einsatz der Sanctus-Schellen zum Gloria gestört wird.- Ich hoffe, trotz der Empfindungen des Schreibers, ist für ihn die eigentliche Heilsaussage des Osterfestes deutlich geworden.


Name: um die Liturgie besorgt

Datum: Freitag, 30 April, 2004 um 15:21:19
Kommentar:

Wer kommt eigentlich auf die Idee, in der Osternacht, also unzweifelhaft am Dreh- und Angelpunkt römischer Liturgie, durch Gitarrenmusik Lagerfeuer-Atmosphäre zu verbreiten? Was kommt in der Christmette? Kumbaya my lord? Oder vielleicht "Spirit in the sky" zu Pfingsten?



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