et Bü-erke

(Brockerhof, geldrisches Lehensgut, letzter Bauer: Amberg,
dann Spielplatz Kaufhaus (Karstadt, Hertie)


Ansicht 1646


Außenansicht - die beiden Mauersäulen die einen Weg in der  Hecke (am linken Bildrand) freigeben, stehen heute  (2015) noch
an der Ampel "Freiheitstraße/van-Bocholtz-Straße". Fußgänger und Radfahrer gelangen hier zur Straße "am Ludbach".
Dieser  Ludbach speiste den Wassergraben des Hofes.


Innenansicht

Wappenstein, jetziger Standort: Alte Kirche

Es dürfte sich hier um die Wappen der Eheleute Joachim von und zu Bocholtz (+ 4.10.1584) und Margaretha von Pollart, Tochter des Lambert und der Elise von Asselt, (+ 4.6.1584) handeln. Das Wappen der Bocholtz entspricht dem linken, das Wappen der roermondschen adeligen Familie (van) Pollart, entspricht auf dem Wappenstein dem rechten Wappen.

Mehr zu Pollart ("alte Roermonder Familie") -   Eine Abbildung des Wappens

Bekannt ist weiter, dass die beiden sechs gemeinsame Kinder hatten.

Ein früher Hinweis auf die Eheleute findet sich im 1559 im Vereinigten Westfälischen Adelsarchiv e.V in Münster
Die Eheleute verpachten in der Urkunde einen Acker im "Dyecker Feld".


Zusammenstellung 20er Jahre - 2006

Ehemaliger Rittersitz Broeck, Hof te Broke, geldrisches Lehen. Belehnt 1326 Jan Spede (Spee) von Wankum. Gaden von Bocholt 1403. Im Jahre 1445 hatte seine Frau Johanna von Goor die Leibzucht (Nutznießung) daran. Johanna von Bocholt belehnt mit dem 50 Morgen großen Hof te Broke am 3. Juli 1556; sie war mit Engelbert von Bremt verheiratet. Beider Sohn, Willem von Bremt, erhält den Hof 1568. Bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts bei den von Bremt.

Siehe Das "Haus Broeck" (Brockerhof) und seine Besitzer. aus "Die Herrlichkeit Lobberich von Johann Fijnklen 1902

Das Gebäude wurde im September 1961 abgerissen. Siehe Grenzland-Nachrichten vom 28. September 1961


Rheinische Post vom  24.September 2016:
am ursprünglichen Standort an der Ecke von-Bocholtz-Straße/Freiheitsstraße eine Steinsäule errichtet werden, in die ein Wappenstein aus dem 17. Jahrhundert eingearbeitet wird. Dieser Stein zierte bis zum Jahre 1961 den Bogen über dem Haustor des Hofes an dieser Stelle.


Rheinische Post vom 4. November 2015:
Das seit einigen Jahren leerstehende Kaufhaus wird durch einen flachen Zweckbau ersetzt, in dem Fachmärkte untergebracht werden..(...) Zu den Straßenseiten werden Parkplätze angelegt.(...)


Grenzland-Nachrichten vom 28. September 1961: Bührken hin! Bührken her - 1-2-3! es steht nicht mehr!
(zeitgenössisches Gedicht, das den Zeitgeist von 1961 wiedergibt: Nur weg mit dem alten Mist...)


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