Mein Lobberich...

(A. Winz, November 1928)


1.

An der grünen Hügelkette
altersgraue Burgen steh'n,
und am schönen Strand der Nette
klappernd sich die Mühlen drehn.
Hohe Türme freundlich winken
über Häuser schmuck und fein,
und der Fenster sonnig blinken
ladet zum Verweilen ein.

Refrain:

Ich grüße dich, mein Lobberich,
du Heimatstädtchen mein,
du warst es stets und bleibst für mich
das schönst' am Niederrhein,

2.

Hier, wo einst nur Wald und Heide,
baut der Ackermann sein Feld.
Weber wirken Samt und Seide,
wohlbekannt in aller Welt.
Nach der Arbeit Feierstunde
ist die Kunst ihr ernst' Gebiet,
treu vereint im Sängerbunde
pflegen sie das deutsche Lied.

Refrain:

Ich preise dich, mein Lobberich,
du Heimatstädtchen mein,
du warst es stets und bleibst für mich
das schönst' am Niederrhein,

3.

Lasst die Lieder nun ertönen,
Wandersmann, sei unser Gast!
Nur dem Guten und dem Schönen
dienen wir auch in der Rast.
Eintracht soll uns stets verbinden,
Frohsinn sei das Losungswort
Dass im Edlen wir uns finden,
Blühe Hoffnung imerfort.

Refrain:

Ich liebe dich, mein Lobberich,
du Heimatstädtchen mein,
du warst es stets und bleibst für mich
das schönst' am Niederrhein,


Gästebuch

home

Kontakt

virtuelle Postkarten