11. November: St. Martin

Was passiert?

Kinder ziehen im Dunkeln mit bunten Laternen hinter einem Römerdarsteller zu Pferde her. Bei einem Zwischenstopp treffen sie auf einen weiteren, deutlich weniger prächtig gekleideten Mann am Feuer. Der Römer gibt diesem einen Teil seines Umhangs - Danach ist Feuerwerk am See und die Kinder bekommen eine Papiertüte mit Süßigkeiten.

St. Martin in Lobberich


Was soll das?

Gefeiert wird der hl. Martin von Tours aus dem 4. Jahrhundert, der der Legende nach als römischer Offizier einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels abgab. (Und damit alles, was er abgeben durfte - die Uniform gehörte zur Hälfte dem Staat und die andere Hälfte war Privateigentum). Die Kinder folgen also dem heiligen Mann durch die Stadt zum Windmühlenbruch.

Die Tüten mit Süßigkeiten, die der Martindarsteller nach Zug ausgibt, sollen die Kinder anregen, es Martin gleich zu tun und (die Süßigkeiten) mit denen zu teilen, die nichts haben.

Andere Kinder ziehen von Haus zu Haus um Martinslieder zu singen und dadurch Süßes zu ergattern. Siehe St. Martinsverein